Altenheim „Neue Heimat“: Zum Jahresende noch einmal auf die vergangenen Monate blicken

Letzte Andacht in 2011 halten

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Andreas Cosmar entzündete zum Gedenken an die im letzten Jahr verstorbenen Heimbewohner eine Kerze.

ohe Bismark. Gemeinsam mit Heimleiter Andreas Cosmar nutzten Bewohner, Angehörige und Gäste des Bismarker Altenheimes „Neue Heimat“ die Gelegenheit, um auf das Jahr 2011 zurückzuschauen.

Schon fast traditionell nutzt Cosmar die letzte Andacht im Jahr dazu, die letzten zwölf Monate noch einmal Revue passieren zu lassen.

Das abgelaufene Jahr stand aus weltpolitischer Sicht vorrangig im Zeichen von Krisen, Umbrüchen und Katastrophen. Cosmar nannte hier die Euro-Schuldenkrise, das Reaktorunglück im japanischen Fukushima und die Geschehnisse in Nordafrika als Beispiele. All diese Dinge seien das Ergebnis menschlichen Wirkens.

Mit Blick auf die Jahreslosung des Heimes „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“ erklärte er, dass im Menschen beide Seiten wohnten: der böse aber auch der gute Wolf. „Es liegt aber an jedem selbst zu entscheiden, welche Seite mehr Futter bekommt“, so Andreas Cosmar.

Aber es gab auch eine Menge Positives im vergangenen Jahr. Glückliche Momente im Heimleben, die Cosmar in einem Bildervortrag zusammenfasste und zeigte. Er erinnerte an die verschiedenen Feste, wie das Rosenfest oder auch das Frühlingsfest, die gefeiert wurden oder an die Eröffnung des neuen Innenhofes im Wohnbereich Frühling, die im August feierlich begangen werden konnte. Über allem standen jedoch auch die 35 Heimbewohner, die 2011 verstorben waren und zu deren Gedenken der Heimleiter zu Beginn der Andacht eine Kerze anzündete.

Für das neue Jahr soll den Bewohnern die neue Losung „Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“, unter der dann das Leben und Arbeiten im Heim stehen wird, helfen, Kraft und Zuversicht für ein glückliches 2012 zu finden.

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