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„Kulinarischer Stern“ für Klädener Suppenmanufaktur

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Von: Lisa Maria Krause

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Mandelkow und Schwarz halten das Schild gegen ein Fenster, in das es genau passt.
Es passt, als wäre es für das Fenster gemacht: Geschäftsführerin Antje Mandelkow (l.) und Bürgermeisterin Annegret Schwarz (CDU) haben schon den passenden Platz für die Auszeichnung „Kulinarischer Stern“ gefunden. © Lisa Maria Krause

Antje Mandelkow beteiligt sich mit ihrer Suppenmanufaktur aus Kläden immer wieder an Veranstaltungen in der Einheitsgemeinde. Nun kann sie das Datum für das Bismarker Oktoberfest ankündigen, wie sie der AZ verrät: Es soll am 6. November stattfinden.

Kläden - In der Sonderkategorie „Nationaler Markt“ wurde kürzlich ihre Altmärkische Hochzeitssuppe ausgezeichnet. Der Stern soll bald am Eingang zum Klädener Suppencafé, direkt an der Straße, prangen.

Das Schild des sachsen-anhaltischen Wettbewerbs „Kulinarische Sterne“ passt genau in das Fenster am Eingang, wie Mandelkow erfreut am Mittwoch feststellte, als Vertreterinnen der Agrarmarketinggesellschaft zur Übergabe nach Kläden kamen. Christine Braunert von der Agrarmarketinggesellschaft freute sich für die Suppenmanufaktur, dass es im zweiten Anlauf mit der Auszeichnung geklappt hat. „Nationaler Markt“ sei die Kategorie, die auch über die Grenzen hinaus die Altmark und das Bundesland vertritt. „Ich war total überrascht“, berichtet Mandelkow von der Gala, auf der die Gewinner verkündet wurden.

Sie habe sich besonders gefreut, von größeren Kollegen aus der Branche Lob zu bekommen. „Ohne meine Mitarbeiter könnte ich meine Suppe nirgendwohin verkaufen“, wollte sie aber auch betont wissen. Glückwünsche habe sie von alten Bekannten und Annegret Schwarz (CDU), Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde, bekommen. Letztere kam auch am Mittwoch, um noch einmal persönlich zu gratulieren.

Sie habe sich sehr für Mandelkow gefreut. Schließlich weiß sie, wie viel Arbeit dahinter steckt und dass mit der Suppe auch die Einheitsgemeinde überregional bekannt gemacht wird, erklärt Schwarz. Auch sie ist stolz auf das Team hinter der Suppenmanufaktur. „Das sind auch Leute aus meiner Einheitsgemeinde, aus der Region, die hier beschäftigt sind“, berichtet sie den Vertretern. Der Integrationsbetrieb sei damit auch ein Haltungsfaktor für die Region.

Die Kategorie „Nationaler Markt“ kam erst vor ein paar Jahren zu dem Wettbewerb dazu, erklärt Braunert. Über einen Tag hinweg, gut 14 Stunden lang, verkostete in der diesjährigen Runde die Jury 114 Produkte. Mit dabei sind fünf Fachleute, die aus unterschiedlichen Bereichen stammen.

Das kann von Experten aus der Lebensmittelprüfung über das Marketing bis zur Gastronomie reichen. Sie sollen verschiedene Geschmäcker widerspiegeln und auch individuell ihre Favoriten für die 17 Kategorien wählen.

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