Seit nun schon mehreren Jahren kommen Kinder und Jugendliche aus der Region um Tschernobyl zur Erholung nach Deutschland

Kochen und waschen wie zu Großmutters Zeiten

In der Heimatstube konnten es sich die Kinder an dem gedeckten Tisch mit „Babuschka“ gemütlich machen und Tee trinken. Fotos (2): Bock

mb Schäplitz. Seit nun schon mehreren Jahren kommen Kinder und Jugendliche aus der Region um Tschernobyl zur Erholung nach Deutschland. Dabei besuchten die Kinder auch den Altmarkhof in Schäplitz. Und dort konnten sie bei einem Projekttag erleben, wie man früher Wäsche gewaschen hat und wie diese dann gemangelt wurde. Viele probierten sich an der hölzernen Kuh beim Melken aus.

Auch im Kräutergarten schauten sich die Kinder um und hier fanden sie die Tastecke und den Sinnesweg. Besonders toll, denn man weiß ja nicht, was sich in den einzelnen Kästen befindet und so wird die Neugier geweckt. Während die Jungs das Klangspiel im Garten ausprobierten und die Baumarten, gleich nebenan, erkennen übten, waren die Mädchen vom Kochen von frischem Apfelmus und dem Eierkuchenbacken ganz begeistert. Und besonders das Naschen der leckeren süßen Sachen machte auch den Jungen, die nicht mitgekocht hatten, am meisten Spaß. Wer wollte, konnte sich auch die Heimatstube ansehen, unter anderem den Raum mit den alten Schulbänken und Schiefertafeln.

Fast den ganzen Tag konnten die Kinder aus Tschernobyl alles auf dem Hof ausprobieren. Zum Mittag ließen sie sich Pommes mit Hähnchen-Nuggets schmecken. Am Nachmittag wurden sie dann zu einem Fest nach Grassau eingeladen.

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