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Kleine Mängel der Verkehrssicherheit wieder Thema

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Von: Lisa Maria Krause

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Der Steinbettweg im Sonnenschein. Alter Beton zeichnet die Wohnstraße aus.
Der Steinbettweg besteht aus zwei Teilen in einer T-Form. Wie viel davon dieses Jahr tatsächlich saniert wird, ist immer noch nicht klar. © Lisa Maria Krause

Verkehrssicherheit und der Zustand der Straßen in Bismark sind Dauerbrenner in der Gemeinde. So wurde Bauamtsleiter Erik Dähne im Stadtrat auf mehrere möglicherweise gefährliche Stellen in der Stadt aufmerksam gemacht. In diesem Jahr steht die lang erwartete Sanierung des Steinbettweges an.

Bismark - Einwohnerin Daniela Wohlt sprach im Gremium die verkehrsberuhigten Zonen an, in denen inzwischen weniger Kontrollen von der Polizei durchgeführt würden. Das Thema brenne ihr seit Jahren auf der Zunge. Inzwischen gebe es mehr Familien mit Kindern in Bismark und Wohlt macht sich Sorgen um sie aufgrund der trotzdem hohen Geschwindigkeit mancher Autos.

Annegret Schwarz (CDU), Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde, fand, dass diese Problematik zu anderen Beschlüssen in den Fachausschüssen passe. Es soll generell geschaut werden, wo es mehr Geschwindigkeitskontrollen braucht (AZ berichtete).

Der im Bauausschuss bereits abgelehnte Antrag der Regenbogen-Fraktion zur Absenkung der Bürgersteige kam auch im Stadtrat auf den Tisch. Letzter Stand war, dass die Fraktion sich nochmals anschauen wollte, wo genau einfache Fußgängerübergänge – besonders für gehbeeinträchtigte Menschen – fehlen.

Dieter Klapötke (AFW) verglich dies mit dem sanierten Schadewachten in Stendal, wo sie anders mit der Barrierefreiheit umgegangen seien. „Mir gefällt das auch nicht.“ Besonders in den Kreuzungsbereichen in Bismark sei es schwierig, wenn Busse und Lkw rangieren müssten.

René Zieher brachte bei dem Thema auch ein Problem vor, um Dähne darauf aufmerksam zu machen: An der Kreuzung, wo die Priester- und die Alte Straße auf die Breite Straße treffen, sitze ein Kanaldeckel zu tief. Das scheppere „laut und nicht schön“.

Dass der Steinbettweg saniert wird, ist schon lange erwünscht. Inzwischen steht er – nachdem er ursprünglich 2021 eingeplant war – mit 85 000 Euro fest im Haushalt 2022. Zusammen mit der Büster Straße wird dort derzeit der Asphalt erneuert.

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