Arbeitseinsatz in Dobberkauer Grundschule / Helles Grün ersetzt vergilbte Raufaser

Kleine Handgriffe verschönern Flure

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Ariane Schweneke hilft beim Malern im Flur der ersten Etage. Das helle Grün wurde ausgesucht, weil sich die Dobberkauer Grundschule als Waldschule im Grünen versteht.

Dobberkau. Wenn die Schüler der Grundschule Dobberkau heute die Flure ihrer Lernstätte betreten, leuchtet ihnen helles Frühlingsgrün entgegen.

Bei ihrem ersten Arbeitseinsatz haben die Mitglieder des Fördervereins der Grundschule am Sonnabendvormittag angepackt und den Flur in der ersten Etage neu gestrichen.

Etwa ein Dutzend Vereinsmitglieder, Lehrer und Eltern hatten sich zum Arbeitseinsatz zusammengefunden. Ein helles Grün ersetzt die vergilbte Raufasertapete im Flur. Nach und nach verschwindet das Grau und macht der frühlingsfreundlichen Farbe Platz. Anfang 2012 hatte die Grundschule von der Kreissparkasse Stendal 500 Euro als Spende erhalten. Davon sollte der Eingangsbereich renoviert werden, deshalb seien die Spenden gesammelt worden. Doch das übernimmt nun samt neuer Fenster am Eingang die Einheitsgemeinde, erklärt Fördervereinsvorsitzende Ariane Schweneke im Gespräch mit der AZ. Deshalb wurde das Geld nun für die Renovierung in den Fluren verwendet. Weil sich die Grundschule als Waldschule im Grünen sieht, wurde eben auch dieser Farbton ausgewählt. Einen Akzent setzt dabei ein dunkelgrüner Streifen, der den hellen unteren Teil der Wand vom neu gestrichenen hellen Grünteil oben optisch abtrennt. Der dunkle Farbton umrandet auch eine Tür. Ein optisches Highlight. Bis zum Mittag ist der erste Flur schon fast fertig. Nur trocknen muss die Farbe noch richtig.

„Und die Kinder wissen nichts davon“, berichtet die Vorsitzende. Das werde heute eine große Überraschung. Die neu gestrichenen Wände sollen dann gemeinsam mit den Kindern gestaltet werden, vielleicht mit Projektarbeiten der Schüler oder mit verschiedenen Postern. Das wird dann zusammen entschieden.

Während im Flur der ersten Etage die grüne Farbe schon trocknet, geht es ein Stockwerk höher mit Schrubber und Scheuermitteln zur Sache. Die mit den Jahren vergilbten und dunkler gewordenen Fliesen nehmen durch das permanente und tatkräftige Schrubben der Frauen einen helleren Glanz an. Und sind nicht wiederzuerkennen. „Fast wie neu gefliest“, freut sich Schweneke. Der obere Flur muss allerdings farbtechnisch noch bis zum nächsten Arbeitseinsatz warten. Dann wird er in derselben Farbkombination erstrahlen, wie der Flur darunter. Wann der zweite Einsatz erfolgt, stehe aber noch nicht fest. „Aber wir haben mit diesen kleinen Handgriffen schon viel erreicht“, freut sich Schweneke und schaut sich die geschrubbten Fliesen an, bevor sie die gestrichenen Wände im Flur darunter begutachtet.

Von Bianca Lange

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