Einheitsgemeinde plant mit Möglichkeit auf kurzfristige Absage

Klädener Adventsmarkt findet abgespeckt statt

Ein Weihnachtsmann und drei Adventskerzen aus Strohballen.
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In den vergangenen Jahren verbreiten diese Strohfiguren bereits weihnachtliche Stimmung, noch bevor der Adventsmarkt in Kläden stattfindet. In diesem Jahr soll er wieder erste weihnachtliche Gefühle wecken.

Der Adventsmarkt in Kläden wird stattfinden. Diese gute Nachricht kann Martin Nahrendorf, zuständig für Wirtschaftsförderung in der Einheitsgemeinde, auf AZ-Anfrage verkünden.

Kläden - Wie genau, das werde noch in den kommenden Wochen geklärt. Und: „Dieses Mal ein bisschen kleiner, abgespeckt wie der Steinfelder Bauernmarkt.“

Beide Veranstaltungen werden federführend von der Verwaltung im Bismarker Rathaus organisiert. Wie jedes Jahr soll der Adventsmarkt traditionell am ersten Advent – dieses Mal am 28. November – stattfinden. Nahrendorf muss die Vorfreude etwas zügeln, denn es sei „nicht mit mehr ganz die ganze Fläche“ geplant.

Zu dem „Abspecken“ gehören auch weniger Händler auf dem Schlossplatz in Kläden. Wie viele genau, das muss sich noch zeigen. Denn erst einmal muss die Verwaltung die Händler kontaktieren und abklären, wie viel Platz sie jeweils benötigen. „Das ist Teil des Prozesses, das zu klären“, betont der Wirtschaftsförderer. Angesprochen auf die seit nun einem Jahr fertiggestellte sanierte Turnhalle (AZ berichtete), in der üblicherweise zum Adventsmarkt eine Geflügelschau stattfindet, erklärt er: „Wir werden vermeiden, das zu nutzen.“ Die Corona-Regeln für Innenräume vorauszusehen, sei schwierig. Zwar wird der „Alte Schafstall“ geöffnet sein, aber auch dort ist nur ein Minimum von Angeboten angesetzt.

Laut Nahrendorf wird die Anlage des Modelleisenbahnclubs Kläden im Obergeschoss nicht zu besichtigen sein. Aber ein Händler könnte in dem Veranstaltungszentrum seinen Stand aufbauen. Nahrendorf umschreibt es als „offene Verkaufsstelle“, um großen Besucherandrang zu vermeiden. „Wir müssen sehen, wer das betreibt.“

Ein bisschen Hoffnung auf weihnachtliche Stimmung schürt der Wirtschaftsförderer aber auch: Der Besuch des Weihnachtsmannes und ein Programm sei in Planung. Selbst, wenn dies aufgrund der aktuellen Corona-Inzidenzen ausfallen muss, bereitet die Verwaltung eine kleine Überraschung vor. Wie diese aussehen könnte, da lässt sich Nahrendorf nicht in die Karten schauen. Alles Weitere werde in den kommenden Wochen geplant. Mehr Informationen wird es geben, „wenn wir uns sicher sein können, dass es stattfindet“. Denn wie schon beim Steinfelder Bauernmarkt steht auch hinter dem Klädener Adventsmarkt in Klammern ein Fragezeichen. Die Einheitsgemeinde plane so, dass sie „bis spätestens eine Woche vorher abgesagt werden können“, erklärt Nahrendorf. Darüber seien auch die Händler informiert worden.

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