Gotteshaus in Hohenwulsch mit neuer Elektro-Orgel ausgestattet / Offizielle Einweihung am Sonntag, 3. Dezember 

Kirchenmusik per Knopfdruck

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Stolz präsentieren Pfarrer Michael Schuft und Gemeindekirchenratsmitglied Ines Schnellbücher die neue elektronische Orgel, die sich auch per Fernbedienung zum Einsatz bringen lässt. Am ersten Adventssonntag findet die offizielle Einweihung statt. 

Hohenwulsch. Die Besucher der kleinen Kirche in Hohenwulsch können sich künftig auf mehr musikalische Begleitung bei den Gottesdiensten freuen, denn das Gotteshaus ist seit Neuestem mit einer neuen Orgel ausgestattet. Besser gesagt mit einer elektronischen Orgel.

Das Besondere an dem Instrument sei, wie Pfarrer Michael Schuft im Gespräch mit der AZ erklärt, dass man zur Betätigung der Orgel nicht unbedingt Noten lesen können muss. 

Denn das gute Stück lässt sich auch ohne Kantor spielen, nämlich per Fernbedienung. Das komplette Gesangbuch der Gemeinde sei in der Fernbedienung gespeichert. „Man braucht nur noch die Liednummer und die Strophenanzahl eingeben und das Instrument spielt ganz von alleine“, sagt Schuft, während er stolz die Funktionen der neuen Orgel demonstriert. Sollte sich das Gesangbuch ändern, wird die Fernbedienung einfach „upgedatet“.

25 Jahre ist das her, seit die Kirche das letzte Mal eine Orgel hatte. „1992 wurde die alte Orgel verkauft. Mit dem Geld hat man damals das Kirchendach saniert“, erklärt Ines Schnellbücher, Mitglied im Gemeindekirchenrat Hohenwulsch. Seit dem wurde der Kirchengesang auf dem Keyboard begleitet oder es wurde einfach a cappella gesungen.

Spendiert wurde die Elekto-Orgel von Rafold von Rohr, dessen Familie bis 1945 die Besitzer des Rittergutes in Hohenwulsch waren. Damit steht er bis heute in besonderer Verbindung mit der Ortschaft. Am ersten Adventssonntag, 3. Dezember, um 15 Uhr kommt die Orgel im Gottesdienst erstmalig zum Einsatz. Von da an soll sie künftig in die Gottesdienste einbezogen werden, verspricht Michael Schuft. Im Anschluss an den Gottesdienst wird im Dorfgemeinschaftshaus zu Kaffee und Kuchen geladen.

Von Marilena Berlan

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