Ministerpräsident Haseloff eröffnet Tag des offenen Denkmals in Schönfeld

„Die Kirche gehört ins Dorf“

Ministerpräsident Reiner Haseloff würdigte die vielen historisch wertvollen Denkmäler in der Altmark.

Schönfeld. „Kirchen sind der Mittelpunkt einer Ortschaft. Immer wieder haben die Menschen sie aufgebaut. Denn die Kirche gehört ins Dorf.

Und es ist unsere Pflicht sie zu erhalten“, machte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) während seines Besuchs in der Gutskirche Schönfeld klar. Unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ fiel dort am Sonntag der Startschuss für den diesjährigen Tag des offenen Denkmals.

Gestern öffneten rund 530 Kirchen, Kapellen, Schlösser, Burgen oder Industriedenkmäler Sachsen-Anhalts ihre Türen. So auch in der Altmark, in der es eine besonders hohe Dichte an „bemerkenswerten Bauten“ gibt, wie Haseloff würdigte. Neben dem Ministerpräsidenten waren in Schönfeld weitere Persönlichkeiten wie der Bundestagsabgeordnete Eckhard Gnodtke (CDU) oder Annegret Schwarz (CDU), Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde Bismark, erschienen.

Über die zahlreichen Besucher zeigte sich Felix Meister, Vorsitzender des Vereins „Freunde der Gutskirche Schönfeld“, erfreut. Nur eines, so Meister, fehle noch: „Die Altmark hat immer noch keinen Denkmal-Katalog“, bedauerte der engagierte Schönfelder und wandte sich mit einer Bitte an den Ministerpräsidenten: „Zum 30. Geburtstag des Landes Sachsen-Anhalt im Jahr 2020 wünschen wir uns ein solches Buch.“ Der Angesprochene kündigte an, die Denkmal-Sammlungen aktualisieren zu wollen. „Und die Altmark wird der erste Band sein“, versprach Haseloff zur Freude der Anwesenden. Seit 1993 findet der Tag des offenen Denkmals unter der Koordination der Deutschen Stiftung Denkmalschutz statt.

Von Charlotta Spöring

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