Erste Mitarbeiter ziehen Anfang April ins neue Nebengebäude ein

Kantine wird zum Verwaltungssitz

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Die Ausbauarbeiten in der alten Speisewirtschaft sind zurzeit voll im Gange. Es wird fleißig gemalert, gebohrt und geschraubt. Zehn neue Räume sollen entstehen. Die Bauarbeiten sollen, so Bismarks Bürgermeisterin Annegret Schwarz, noch bis Ende Mai andauern. 

Bismark. „Wir sitzen mittlerweile übereinander, können aufgrund des Platzmangels keine Auszubildenden aufnehmen und ich habe nicht einmal einen vernünftigen Sitzungsraum hier im Rathaus, dort ist nämlich die allgemeine Verwaltung untergebracht“, klagt Bismarks Bürgermeisterin Annegret Schwarz.

Zeit, dass sich an diesem Zustand was verändert. Aus diesem Grund wird derzeit die „alte Speisewirtschaft“, die unmittelbar am Hauptgebäude des Rathauses andockt, ausgebaut.

Zehn neue Räumlichkeiten sollen dort geschaffen werden. Der Bürgermeisterbereich werde wie bisher im Hauptgebäude bleiben, erklärt Schwarz. Ins Nebengebäude umziehen werden unter anderem das Bauamt, das Haupt- und Ordnungsamt und die Kämmerei.

Die Kernsanierung der alten Speisewirtschaft fand im Herbst vergangenen Jahres statt. Bereits 2014/15 wurden das Dach, die Fassade und die Fenster im Nebengebäude saniert. „Dann folgte ein Baustopp, weil die finanziellen Mittel nicht ausgereicht haben“, erläutert die Verwaltungschefin. Damit der Ausbau voranschreiten kann, wurden über „Stark V“ Fördermittel vom Land beantragt. Dem aktuellen Haushaltentwurf zu entnehmen, wurden 575 000 Euro genehmigt. Diese sollen, wie Schwarz betont, nicht nur für die Erweiterung des Verwaltungssitzes genutzt werden, sondern kommen auch dem Kita-Bereich zugute. Und die Erneuerung der Straßenbeleuchtung – die aktuell vorhandenen Leuchten werden auf LED umgestellt – sollen damit finanziert werden.

Lange genug habe man auf die Fertigstellung des Nebengebäudes warten müssen, meint Schwarz. „Wir hoffen, wenn alles gut geht, dass wir Ende Mai mit dem Ausbau fertig sind.“ Die ersten Rathausmitarbeiter sollen schon in der ersten Aprilwoche in die neuen Verwaltungsräume umziehen. Derzeit sieht es allerdings dort noch recht chaotisch aus.

Kabel hängen von den Wänden und aus der Decke, Baustaub macht sich breit und die Handwerker sind fleißig am Schrauben, Bohren, und Malern, und auch sonst ist noch einiges zu tun. Wie es auf Baustellen eben so ist. Doch der Aufwand lohne sich, wenn am Ende für die Mitarbeiter vernünftige Arbeitsbedingungen geschaffen werden können, meint Annegret Schwarz.

Von Marilena Berlan

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