Fester Termin lässt auf sich warten

Brücken-Ziellinie in Käthen erneut verschoben

Der mittlere Teil der neuen Uchte-Brücke in Käthen.
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Die neue Uchte-Brücke selbst steht schon seit Mitte Juni in Käthen. Nun soll noch bis Ende des Monats die Verbindung zu der Straße und die Fußgängerwege gebaut werden.
  • Lisa Maria Krause
    VonLisa Maria Krause
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Erst Ende Juni, dann Mitte Juli und nun Ende des Monats. Das Ende des Brückenbaus in Käthen und damit die Auflösung der weitläufigen Umleitung hat sich erneut verschoben.

Käthen - Wie Jana Henning von der Pressestelle des Landkreises Stendal informiert, werde der offizielle Rahmen einer Einweihung der neuen Uchte-Brücke in dieser Woche abgestimmt. Ein festes Datum kann sie noch nicht nennen.

Die Brücke an sich sei inzwischen fertig, hieß es bereits Mitte Juni. Die Ausbauarbeiten der Straßenanschlussbereiche laufen weiter. Beim Besuch vor Ort lässt sich feststellen, dass neben der Straße auch ein neuer Fußgängerweg bis zum Spielplatz verlegt wird. Der Zaun zur Begrenzung ist verschwunden.

Baustart war in Käthen am 19. Oktober 2020. Wie berichtet, war zu diesem Zeitpunkt vor Ort noch nichts zu sehen. Erst im November wurde die alte Brücke, an deren Stelle aus Platzmangel der neue Bau errichtet wird, abgerissen. Das verzögerte die Bauzeit laut dem Landkreis allerdings nicht.

Eine richtige Winterpause hatte es in Käthen anfangs nicht gegeben. Selbst im Januar waren die Arbeiter dort am Werk. Dann schlug die Kälte Anfang Februar ein und verzögerte die Arbeiten laut dem Landkreis um etwa drei Wochen. Außerdem habe es coronabedingte Lieferschwierigkeiten gegeben.

Während der gesamten Bauzeit des fast eine Million Euro teuren Projektes kann die Kreisstraße 1056 am Ortsausgang nach Klinke nicht befahren werden. Eine Fahrrad- und Fußgängerbrücke aus Holz wurde direkt neben der Baustelle errichtet. Die Umleitung verläuft von Käthen über Kläden und Bismark, weiter nach Könnigde und Wollenhagen bis nach Klinke. Statt den üblichen sechs Minuten Fahrtweg von Käthen nach Klinke, müssen Autofahrer seit neun Monaten den Umweg von mehr als 30 Minuten in Kauf nehmen. Das beeinträchtigt auch Autofahrer von der Bundesstraße 188, die in die Einheitsgemeinde Bismark wollen.

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