800-Jahr-Feier 2024

Kinderbuch zum Jubiläum in Kremkau soll Bestseller sein

Ein Auto nähert sich einem Ortsschild von Kremkau.
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Herausputzen und attraktiv präsentieren möchte sich Kremkau zum Jubiläum in drei Jahren.
  • Marco Hertzfeld
    VonMarco Hertzfeld
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800 Jahre Kremkau sollen 2024 größer gefeiert werden. Die Vorbereitungen laufen an. Unter anderem ist ein Kinderbuch geplant.

Kremkau – 800 Jahre Kremkau sollen größer gefeiert werden. Das Jubiläum steht 2024 an. „Wir müssen aber schon jetzt darüber sprechen“, sagt Ortsbürgermeister Helmut Block. Nach der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates scheinen einige Dinge schon ausgemacht. Die Feier soll in drei Jahren im Herbst nach der Ernte über die Bühne gehen. Geplant ist ein Umzug durch die Bismarker Ortschaft bei dem nicht zuletzt historische landwirtschaftliche Geräte zu sehen sein werden. Und: Ein Kinderbuch mit Geschichten und Sagen über den Ort soll erscheinen. Mädchen und Jungen sollen dabei aktiv einbezogen werden.

Schon für dieses Jahr steht ein anderes Jubiläum im Kalender. Den organisierten Brandschutz gibt es seit 130 Jahren. Auch das Feuerwehrjubiläum soll nicht zuletzt mit einem passenden Umzug gefeiert werden. Ein Datum zu finden, sei allerdings gar nicht so leicht. „Wegen Corona sind einige Jubiläumsfeiern ausgefallen. Inhaltlich und terminlich muss unsere Feuerwehr nun vieles erst einmal mit dem Feuerwehrverband abstimmen“, sagt Block der AZ. Sonst fänden ob des Staus mehrere Jubiläen zeitgleich statt. Und eine lokale Feier ohne ausreichend Gäste sei ja nun einmal auch nicht besonders schön.

Die Feuerwehr soll auf jeden Fall 2021 feiern können. Das Ortsjubiläum hat noch mehr Zeit zur Vorbereitung. Block lässt vor seinem inneren Auge schon diverse Schaubilder vorbeiziehen. Und natürlich sei das Buch für ihn, einen Verleger, eine Herzensangelegenheit. Kinder könnten vor allem Zeichnungen beisteuern. „Das Buch wird sich um Kremkau drehen, soll aber auch für andere interessant sein.“ Umzug, Buch und alles, was noch so entstehen kann, sollen letztendlich auch dazu beitragen, „Kremkau in der Region und darüber hinaus bekannter zu machen“.

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