Letzter Abgabetermin in diesem Jahr bei der Rumänienhilfe des Diakonievereins

Bismark: Jede Menge Spenden für Zvoristea

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Mit zwei großen Säcken kam am Sonnabend kurz vor Mittag noch schnell Alexandra Tinneberg (l.) aus Meßdorf vorbei. Helferin Veronika Hecker nahm die Spende für das rumänische Zvoristea entgegen. 

Bismark. Auch in diesem Jahr war die Spendenbereitschaft für die Rumänienhilfe „Zvoristea“ des Diakonievereins, die immer im Altenpflegeheim „Neue Heimat“ in Bismark abgewickelt wird, ein Erfolg für die Ehrenamtlichen, die die Spenden dort entgegennahmen.

Unlängst wurden in der Einrichtung zum letzten Mal in diesem Jahr dort Spenden gesammelt und wie zum zweiten Spendentermin rannte man den Helfern sprichwörtlich die Bude ein. Sowohl am ersten als auch am folgenden Tag bis zum Mittag waren die Frauen im Dauerstress. Auch bei diesem Annahmetermin standen die gepackten Kisten bis unter die Decke im Hobbyraum der Bismarker Senioreneinrichtung. Sie sind gefüllt mit Kinder- und Erwachsenenbekleidung, Schuhen, Spielzeug und Schulmaterialien sowie diversen Lebensmitteln, die in Extra-Kartons gepackt worden sind.

Fahrräder, Wäscheschleudern und sogar zwei Elektro-Herde wurden vorbeigebracht. Doch für das nächste Jahr bitten die Organisatoren, von Herden als Spende Abstand zunehmen. Denn die Elektrik in den Wohnhäusern in Rumänien ist nicht so hoch abgesichert, als dass man dort diese Elektrogeräte betreiben könnte. Nun können die Kartons gut gefüllt auf die Reise nach Rumänien gehen. Dass die finanziert ist, liegt auch an den vielen Geldzuwendungen an die Bismarker Rumänienhilfe.

Der Diakonieverein Bismark engagiert sich seit weit mehr als 20 Jahren für die Rumänienhilfe „Zvoristea“. Dadurch war es auch möglich, mit dem in Zvoristea ansässigen Verein „Hilfe“ ein Netz der Sozialhilfe vor Ort aufzubauen.

Von Maik Bock

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