Landwirtschaftsminister Aikens lobt Arbeit der Bismarker Rinderzüchter

20 Jahre Spitzenqualität

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Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aikens (l.) zusammen mit Uwe Harstel und Ottawa, dem besten Zuchtbullen, bei den 20.Fleischrindertagen in Bismark.

Bismark. 20 Jahre Fleischrindzucht in Sachsen-Anhalt wurde am Donnerstag in den Viehhallen des Rinderzuchtverbandes Sachsen-Anhalt (RSA) mit der Körung des besten Zuchtbullen sowie der Verkaufsveranstaltung „Night Sale“ gefeiert.

Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aikens ist als Gast zum Jubiläum gekommen. „Sie als Züchter brauchen sich nicht mehr verstecken, denn in den letzten 20 Jahren hat sich unser Bundesland in Sachen Fleischrindzucht zu einem Marktführer in Deutschland entwickelt. “.

Fotostrecke von den Fleischrindertagen

20. Fleischrindertage Bismark

20 Jahre Fleischrindzucht ist für die 240 Zuchtbetriebe, die es in unserem Land gibt, etwas Besonderes. „Sie als Züchter brauchen keinen Vergleich zu scheuen und auch auf der ‘Grünen Woche’ in Berlin konnte man sich davon überzeugen“, so Aikens. „Wir alle und vor allem Sie können stolz auf sich und ihr Erreichtes in Sachen Zuchterfolge sein.“ Einen besonderen Dank schickte der Minister auch an die Züchter, die das im Harz beheimatete rote Höhenvieh vor dem Aussterben gerettet haben und sich seiner Zucht angenommen haben.

Neben der Körung der besten Zuchtbullen Sachsen-Anhalts gab es noch die „Night Sale“, bei der in diesem Jahre sechs Färsen unter dem Auktionshammer von Dieter Brockhoff aus Butjading Weser-Ems-Union (WEU) kamen. Der gesamte Erlös der „Night Sale“ betrug 9800 Euro. Bei der Körung der besten Bullen holte sich Uwe Harstel aus Rohrbeck bei Iden mit seinem 878 Kilogramm schweren und im Oktober 2010 geborenen Zuchtbullen Ottawa, ein Sohn von Otbert, den Titel. Auch Minister Aikens war von dem Zuchtbullen angetan und gratulierte Harstel persönlich zu seinem Erfolg. Und er ließ es sich nicht nehmen, Ottawa einmal persönlich an die Kette zu nehmen.

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Von Maik Bock

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