Finn Wunderlich schreibt schönsten Brief an Weihnachtsmann

„Ich wünsche mir eine Eisenbahn“

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Stolz zeigte Finn (7) die Antwort des Weihnachtsmannes auf seinen Brief. Immer an seiner Seite sein Stoffhase Kika, den er gerne auch in die Schule mitnimmt.

Schinne. Kinder aus der ganzen Welt haben dem Weihnachtsmann geschrieben. Die meiste Post hat der Rauschebart aus Taiwan, Polen und China bekommen. Gefolgt von Italien, Japan, Litauen und Russland.

Die Briefe mit der weitesten Reise nach Himmelpfort kamen dieses Jahr neben Chile aus Peru, Australien und Neuseeland. Aus Deutschland sind bislang 257.000 Briefe in der Weihnachtspostfiliale eingetroffen.

Ganz schön viel Post für den alten Mann mit dem weißen Bart. Dass er sie allerdings alle aufmerksam durchließt hat er bewiesen, denn aus den 122.000 Wunschzetteln, die er von Kindern aus den neuen Bundesländern bekommen hat, hat er die sechs schönsten ausgesucht. Den schönsten Wunschzettel aus Sachsen-Anhalt schrieb der siebenjährigen Finn Wunderlich aus Schinne. „Das ist soooo schön“, sagt der kleine Mann gestern im Gespräch mit der AZ erfreut und etwas verlegen zugleich und kann es kaum glauben, dass der Weihnachtsmann auf seinen Brief geantwortet hat.

Schon im vergangenen Jahr hat Finn an den Weihnachtsmann einen Brief geschickt. Dieses Jahr, wie seine Mutter Anita verrät, war er sogar überpünktlich. In großen Buchstaben schrieb der Erstklässler: „Lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir eine Eisenbahn.“ Finn ist nämlich ein großer Eisenbahn-Fan wie sein Ur-Großvater, der sogar ein ganzes Zimmer für seine Modelleisenbahnen umgebaut hat. Auch Finn spielt mit Modelleisenbahnen. Ihm gehören ein ICE und ein Güterzug. Zu Weihnachten wünscht er sich eine Regionalbahn.

Und das hat er dem Weihnachtsmann nicht nur geschrieben, sondern auch künstlerisch zu Papier gebracht. Auf dem Wunschzettel hat er nämlich einen Bahnhof mit einer Eisenbahn gemalt, in der viele Menschen sitzen und aus dem Fenster schauen. Nun freut sich der Siebenjährige auf Heiligabend. Und zählt mit seinen Fingern, dass er noch viermal schlafen muss bis es so weit ist.

Von Marilena Berlan

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