Zwei vollautomatische Melkroboter im Mittelpunkt

Hunderte Gäste besuchen neue Milchviehanlage in Meßdorf

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Dr. Heike Darius (v.l.) und Gatte Thomas Richter gratulierten gemeinsam mit Bürgermeisterin Verena Schlüsselburg (rechts) Dörte und Karsten Wienecke zum gelungenen Hoftag.

Meßdorf. Die Türen standen beim Tag des offenen Hofes bei der Wienecke GbR weit offen. Auch der neue Milchviehstall und die beiden vollautomatischen Melkroboter konnten von der Öffentlichkeit besichtigt werden.

Viele hundert Besucher waren gekommen, um bei einem bunten Fest den Hof und die Modernisierungen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wer schon immer einmal wissen wollte, wie ein landwirtschaftlicher Betrieb von „innen“ aussieht und wie die Arbeiten dort ablaufen, der konnte beim Tag des offenen Hofes den beiden Gastgebern Dörte und Karsten Wienecke sowie ihren Angestellten über die Schultern schauen. Die Besucher bekamen die seltene Gelegenheit, einen vollautomatischen Melkroboter bei der Arbeit zu beobachten oder einen Blick in die modernen und offenen Stallungen zu werfen. Unter dem Motto „Unsere Kühe können machen, was sie wollen, und das den lieben langen Tag“ erzählten die Wieneckes dem Publikum von der täglichen Stallarbeit, denn „eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe“.

Bei den vielen Rundgängen durch den neuen Milchviehstall, der in den Jahren 2013 und 2014 gebaut worden ist, stand die Kuh und ihr Wohlergehen im Blickfeld der Besucher. Den Kühen fehlt es eigentlich an nichts, denn sie können fressen, wann sie wollen und sich zum Ausruhen sowie zum Wiederkäuen niederlassen. Selbst zum Melken gehen die Kühe ganz von alleine und sogar gleich mehrmals am Tag zum Melkroboter. Es sind die kleinen Leckerlis, die die Kühe dazu veranlassen, sich dorthin zu bewegen. Denn dort gibt es nicht nur Schrot als Belohnung, sondern das Melken entspannt zugleich das Euter.

Zu den Gästen beim Tag des offenen Hofes zählten unter anderem Landwirtschaftsminister Hermann Onko Aeikens und Dr. Ekkehard Wallbaum, Abteilungsleiter im Landwirtschaftsministerium für den ländlichen Raum und Agrarpolitik, Stendals Landrat Carsten Wulfänger, Bismarks Einheitsgemeinde-Bürgermeisterin Verena Schlüsselburg sowie weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

Bis in den späten Nachmittag hinein gab es Führungen, gemütliches Beisammensein und viel Gesprächsstoff an den einzelnen Ständen wie dem vom Kreisbauernverband oder von der Rinderallianz. Für das leibliche Wohl sorgten viele fleißige Helfer im Hintergrund, ohne die solch ein Tag kaum möglich wäre, wie die Wieneckes betonten.

Von Maik Bock

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