Kleinbahnreste und Güterverkehrschiene betroffen

Hohenwulsch: Gleise werden für Stendaler Bauunternehmen wiederbelebt

Ein Bagger steht auf der geglätteten Fläche.
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Am Prellbock zur ehemaligen Kleinbahn Hohenwulsch-Kalbe am Bahnhof Hohenwulsch wird das ganze Gleisbett im Unterbau erneuert. Die Gleise sollen für ein Stendaler Bauunternehmen reaktiviert werden.
  • Lisa Maria Krause
    VonLisa Maria Krause
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  • Maik Bock
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Seit wenigen Wochen herrscht neben dem Hauptgleis der „Amerika-Linie“ am Bahnhof von Hohenwulsch eine rege Bautätigkeit. Für ein örtliches Bauunternehmen sollen dort alte Gleise reaktiviert werden.

Hohenwulsch - Im Bereich des ehemaligen Gleisbetts der altmärkischen Kleinbahn, die bis noch vor 20 Jahren Hohenwulsch mit Kalbe verband, wurden die Gleise des alten Güterbahnhofs zurückgebaut. Wie aus der Verwaltung der Einheitsgemeinde Bismark vor Kurzem zu erfahren war, wird dort für das Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG aus Stendal der ehemalige Gleisanschluss zur Kleinbahn für ihren Außenstandort zwischen Hohenwulsch und Garlipp gleich neben den alten Gütergleisen reaktiviert.

In der gesperrten Umfahrung wird auch schon ein Gleisteil abgelegt und angepasst.

So wird zurzeit das ehemalige Umsetzgleis von der Hauptstrecke Stendal-Salzwedel auf die Kleinbahnstrecke Hohenwulsch-Kalbe erneuert und mit Schwellen und Schienen versehen. Deshalb ist zurzeit nur die linke Umfahrung des dortigen Ablageplatzes nutzbar. Ab dem Prellbock des ehemaligen Gleisanschlusses zur Kleinbahn wurden die alten Schwellen heraus genommen, das Gleisbett gesäubert und schon zum Teil auf der Seite zur Hauptstrecke das gebrauchte Gleis neu verlegt.

Auch für die dortige rechte Umfahrung liegen schon die ersten Gleisabschnitte für den künftigen neuen Anschluss des Stendaler Bauunternehmens bereit, das so auch auf einen nachhaltigen Materialtransport für die Zukunft setzt.

Seit Kurzem ist das Gleis neu verlegt.

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