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Heimatverein Bismark/Kläden will Weg weisen

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Die beiden stehen vor dem Bienenhaus und halten Gläser mit Getreide in den Händen.
Vorsitzende Roswitha Schmalenberg (r.) und Verena Schlüsselburg vom Heimatverein Bismark/Kläden zeigen der AZ, was am Naturlehrweg in Hohenwulsch als Nächstes ansteht. © Lisa Maria Krause

Der Natur- und Heimatverein Bismark/Kläden weiß längst, was 2022 umgesetzt werden soll. Allen voran neue Wegweiser und Bänke am Naturlehrweg in Hohenwulsch, um den sich die Vereinsarbeit dreht.

Hohenwulsch - Vorsitzende Roswitha Schmalenberg und Vorstandsmitglied Verena Schlüsselburg haben zudem die kommende Saison im Blick.

Schlüsselburg erinnert an die Maxime des ehemaligen Vorsitzenden des Heimatvereins, Erwin Ackermann: „Alles erhalten und jedes Jahr etwas Neues.“ Am besten zur Saisoneröffnung. Und so soll es auch in diesem Jahr laufen. Die Vereinsmitglieder planen zwei neue Wegweiser aus Holz. Einer soll direkt am Startpunkt des Naturlehrweges die Besucher zu den Attraktionen weisen. Ein Zweiter werde weiter hinten aufgestellt.

Außerdem wünscht sich der Verein weitere Bänke. „Gerade zum Ausruhen für Fahrradfahrer“, erläutert Schlüsselburg und geht so auf die Zunahme der Drahtesel-Fans ein. Für 2022 sei der Verein gut finanziert, könne aber auch noch Fördermittel beantragen.

Beim Gang über das Gelände am Naturlehrweg weisen die beiden Vereinsmitglieder weitere Ideen aus. So ist geplant, den Barfußpfad hinter dem Infozentrum zu erneuern. Zurzeit ist in den einzelnen viereckigen Erdflächen kaum zu erkennen, dass darin mal verschieden große Kieselsteine oder Rindenstücke lagen. Auch wird die AZ auf den angrenzenden Sportplatz aufmerksam gemacht, wo seit Jahren der Tag der Regionen vom Heimatverein ausgerichtet wird. Ein Unterstand mit Sitzplätzen biete für Radfahrer und andere Besucher einen guten Wetterschutz und könnte zum Picknicken und Grillen genutzt werden. Auch eine Toilette gebe es dort.

Der Barfußpfad am Naturlehrweg in Hohenwulsch.
Der Barfußweg hinter dem Infozentrum soll erneuert werden. Er ist kaum noch als solcher zu erkennen. © Lisa Maria Krause

Schmalenberg hat bereits Gläser, gefüllt mit verschiedenem Getreide, für die neue Saison dabei. Diese werden für die Waldspiele mit den Kindern der umliegenden Tagesstätten genutzt, wie sie der AZ erklärt. Die Kinder sollen an verschiedenen Stationen zum Thema „Garten und Acker“ lernen, wie zum Beispiel Mais aussieht und wo er herkommt. Denn das hat sich der Heimatverein seit der Gründung groß auf die Fahnen geschrieben: Dass Menschen die einheimische Natur zu schätzen lernen.

„Irgendwo kommt man an seine Grenzen. Viel weiter kommt man als Verein – erst recht als ehrenamtlicher Verein – nicht“, mahnt aber auch Schlüsselburg. Schmalenberg betont die guten Kontakte zur Ortschaft, dank der sie viel Unterstützung erfahren. Der Heimatverein ist inzwischen 27 Jahre alt und entstand noch zu Zeiten der Verwaltungsgemeinschaft Kläden. Damals sei noch jede Gemeinde Mitglied gewesen. Aktuell zählt der Verein 31 Mitglieder.

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