Im Anschluss kümmerten sich die Floriansjünger um einen Lkw-Unfall

Garagenbrand in Bismark ruft Ortswehren auf den Plan

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Eine Garage an der Wartenberger Straße fiel den Flammen zum Opfer.

mb Bismark. Eine unruhige Nacht vom Sonntag zum Montag sowie einen beschäftigten Montagmorgen hatten die Brandschützer der Ortsfeuerwehren Bismark, Könnigde, Büste und Kläden.

Mit dem Schlaf der Feuerwehrangehörigen von Bismark und Könnigde war am Montagmorgen um 0.58 Uhr Schluss, denn die Wehren wurden zu einem Garagenbrand an der Wartenberger Straße alarmiert.

Pkw wurden nicht beschädigt, auch das Haus hinter der Garage blieb vom Feuer verschont.

Am Sonnabend hatten dort die Automobilfreunde Bismark einen Arbeitseinsatz zur Verschönerung der Garagen gestartet und nun brannte eine der Garagen, in der Nachbarschaft zur dortigen Zahnarztpraxis, völlig aus. In den Garagen nebenan standen zu diesem Zeitpunkt auch Pkw, die leicht in Mitleidenschaft gezogen wurden und noch rechtzeitig durch die Besitzer herausgeholt werden konnten.

Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften schnell vor Ort und konnte so eine Ausbreitung des Brandes verhindern. Auch das Haus hinter der Garage hat augenscheinlich nichts von den Flammen abbekommen. Die Polizei hat den Brandort abgesperrt und die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Man könne von einem technischen Defekt ausgehen, da die Garage einen Stromanschluss besitzt, doch die Ermittlungen laufen in alle Richtungen. Gegen 3 Uhr früh war der Einsatz dann beendet.

Den Feldstein im Gras bemerkte der Fahrer zu spät und beschädigte sich dadurch die Ölwanne. Die alarmierte Feuerwehr band das Öl vor Ort ab und verhinderte weitreichende Umweltschäden.

Doch weiterschlafen konnten die Brandschützer nicht, denn in Büste hatte ein Lkw versucht, einem anderen Fahrzeug in der Dorfstraße auf Höhe des Kindergartens auszuweichen. Dabei geriet ein großer Feldstein unter das Fahrwerk, der dann in weiterer Folge Öl und Kühlwasser nach Beschädigung austreten ließ. Gegen 7.17 Uhr wurden die Wehren aus Büste und Bismark alarmiert, kurze Zeit später auch der Rüstwagen der Stadtfeuerwehr aus Kläden. Im Einsatz zum Beseitigen der Umweltgefahr waren fünf Fahrzeuge und 13 Einsatzkräfte in Büste.

Gegen 9 Uhr war die Gefahr dort gebannt, wie Ortswehrleiter Thomas Oesemann, der am Montag seinen 41. Geburtstag feierte, informierte. "Solch einen Geburtstag hatte ich auch noch nie", so der Bismarker Wehrleiter.

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