Mit Federschmuck und glänzenden Colts

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Die Indianer-Schwestern Marie (l.) und Lea machten es sich statt in den Tipis bei den Schafen gemütlich und gönnten den Vierbeinern so manche Streicheleinheit. 

mb Badingen. Einmal im Jahr wird in der Badinger Kita so richtig gefeiert und die Kinder lassen buchstäblich die Kuh fliegen. Noch im vergangenen Jahr stand das Sommerfest ganz im Zeichen der Fußballweltmeisterschaft, in diesem Jahr ging es in den Wilden Westen.

Mit einem großen Indianerfest wurde am Sonntag das diesjährige Sommerfest gefeiert. Dazu hatten sich alle Mädchen und Jungen als Rothaut oder Cowboy kostümiert und auch die Erzieherinnen und Eltern sowie Großeltern waren mit Federschmuck im Haar auf der großen Wiese hinter dem Kindergarten zu entdecken. Dort hatte der Indianerstamm der Kita seine Tipis aufgeschlagen und ein Lagerfeuer aufgeschichtet.

Mit einem bunten Programm aus Liedern, Tänzen und dem Märchen von „Goldlöckchen und den drei Bären“ zeigten die Kinder ihren Eltern, das sie ein tolles Sommerfest zusammen feiern können. Alle machten prima mit und obwohl einige dunkle Wolken übers Indianerdorf zogen und es leicht anfing zu regnen, machten sich diese aus dem Staub, als die Kinder zu tanzen anfingen. „Jetzt habt ihr mit eurem Tanz die Sonne wieder hervor gelockt“, musste Kita-Leiterin Britta Nagel laut rufen, denn die Sonne strahlte mit den Kinder auf einmal um die Wette. Die Kleinsten machten den Anfang im Programm. Mit dem „Reiter names Jonny“ ging es im wilden Galopp mit dem Steckenpferd über die Wiese.

Grüße aus Texas hatten Tante Silke und ihre Schützlinge dabei. Denn der Onkel wohnt in Texas und reitet auf einem Pferd. Mittendrin im wilden Treiben des Indianerstammes gab es das Märchen von „Goldlöckchen“. Charlotte erzählte das Märchen ganz alleine, sie hatte auch die Idee dazu und übte mit den Kindern Xenia, Eva, Rebecca und Jette das komplette Märchen allein ein. Die „Hortis“ mussten noch kurz auf ihren Superstar warten, denn Markus Becker alias Adrian Lösche war noch auf dem Sachsen-Anhalt-Tag, erklärte Britta Nagel. Doch als Adrian mit seinem Tanzteam die Wiese sprich Bühne betrat, waren die Gäste des Sommerfestes nicht mehr zu halten und tanzten auf den Plätzen zum Hit „Cowboy und Indianer“ mit. Zum Ende des Programms erklang eine mystische Melodie, die jeder schon einmal gehört hatte: „Spiel mir das Lied vom Tod“. Und mitten auf der Wiese lagen die Kinder und erwachten plötzlich zur wilden Reiterschar und griffen an. Dazu gesellten sich noch einige Eltern und im wilden Galopp ging es über Stock und Stein.

Nach dem Programm der Kinder gab es einen bunten Nachmittag mit vielen Spielen, Kaffee und Kuchen sowie Gegrilltem zur Stärkung der Präriebesucher.

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