Weißstorch-Tafeln auf Höfen der Region: Naturschutzbund-Aktive beringen Jungtiere am 23. Juni

Experten stöbern in Adebars Nest

Klaus Hummel (l.) konnte eine der neuen Tafeln von Vienaus NABU-Fachgruppen-Leiter Michael Arens in Empfang nehmen. Sie wird jedes Jahr mit aktuellen Daten vervollständigt.

mb Büste. Eine gute Bilanz zog Michael Arens, Vorsitzender der Fachgruppe Vienau des Naturschutzbunds Deutschland (NABU), am Sonnabend bei der diesjährigen Kontrolle der Horste des Weißstorchs.

Im Fokus des Interesses lag dabei natürlich wieder die Anzahl der Eier in Adebars Nest.

In der Region der Einheitsgemeinde Bismark/Altmark werden dabei alle Horste in den Ortschaften Poritz, Kremkau, Büste, Berkau und Holzhausen von den Vogelschützern unter die Lupe genommen. Eine Hauptkontrolle der Gelege war bereits vor wenigen Tagen erfolgt. Nur in Büste schaute Arens erst am Sonnabend vorbei, als er das Anwesen von Familie Hummel besuchte.

Der Blick ins Storchennest des derzeit in Büste lebenden Schreitvogel erbrachte als Ergebnis eine Anzahl von drei Storcheneiern. In den anderen Nestern des Kontrollbereichs waren in Berkau vier Eier, in Kremkau vier, in Poritz fünf und in Holzhausen leider keines festgestellt worden. Das seien „eigentlich gute Zahlen“, so Arens, zumal Weißstörche auch in den östlicheren Dörfern, wie Kläden, brüte.

Für den 23. Juni ist die Beringung des diesjährigen Weißstorch-Nachwuchses geplant. Für Familien, die auf ihren Höfen den Weißstorch zu Gast haben, kann beim NABU eine neue Tafel geordert werden, betont der Fachgruppen-Chef. Auf den Schildern werden aktuelle Daten, wie Ankunft, Anzahl der Eier und das Abflugsdatum eingetragen. Am Sonnabend bekam Klaus Hummel schon einmal ein neue Storchen-Tafel überreicht.

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