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Erstes Bismarker Oktoberfest geplant

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Von: Lisa Maria Krause

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Von links: Sven Hain, Antje Mandelkow, Roger Altenburg.
Sven Hain von der Klädener Seniorentagesstätte (l.) und Roger Altenburg, Chef des Vereins „Blaue Nase hilft“, unterstützen Organisatorin Antje Mandelkow beim ersten Bismarker Oktoberfest. © Privat

Was lange kocht, wird endlich gut. Davon ist auch Antje Mandelkow überzeugt. Aus einer Idee, die vor drei Jahren auf dem Steinfelder Bauernmarkt entstand, soll nun das erste Bismarker Wiesn werden.

Bismark/Kläden - Der Termin steht, die Planungen laufen schon seit Langem: Am 5. November erfolgt der Bockbieranstich des ersten Oktoberfestes in Bismark.

Mandelkow hat längst Erfahrung in der Sache, hat sie doch vor 18 Jahren das erste Oktoberfest ihres Klädener Betriebs auf einer Wiese organisiert. Zehn Mal fand es statt, dann war Schluss. Nun soll die typische Oktoberfest-Stimmung in die Einheitsgemeinde zurückkehren. „Ein Fest von und für die Region“, umschreibt es Mandelkow. Alle Dörfer seien ausdrücklich dazu eingeladen.

Die Organisatorin findet, dass sie ganz gut weiß, was alles zu einer richtigen Wiesn dazu gehört: Stattfinden soll es in der Viehhalle der Bismarker Rinderallianz, natürlich passend geschmückt. Neben Speis und Trank werde auch ein buntes Jahrmarkttreiben für die Kinder geboten, verspricht Mandelkow. Auch die passende Musik darf nicht fehlen. Dafür will die Organisatorin die auch in der Altmark bekannte bayrische Partyband „Die Bamberger“ mit ins Boot holen.

Das Oktoberfest soll nicht nur den Durst nach Feiern stillen, es dient auch einem guten Zweck. Privat setzt sich Mandelkow schon länger für den Verein „Blaue Nase hilft“ ein, der Kinder mit Krebserkrankungen unterstützt. Das Maskottchen des Vereins, ein bisher namenloser Löwe mit blauer Nase, sucht nun mit einer Aktion einen Namen. Dieser soll während des Oktoberfestes aus allen Einsendungen gezogen werden.

Als „Dank vom Löwen“ werde es eine Reise ins Disneyland Paris geben, kündigt Mandelkow an. „Ich bin da mit Herzblut dabei. Ich würde mich freuen, wenn ganz viele Familien dem Aufruf folgen.“ Vorschläge könnten demnach auf dem Autohausfest in Stendal am 17. September, dem Steinfelder Bauernmarkt am 24. September sowie bei Kelles Suppenmanufaktur in Kläden gemacht werden. Abgabeschluss ist der 10. Oktober.

„Die Endphase läuft schon, das Grobe steht“, sagt Mandelkow über die Planung des Festes. Während am 5. November um 19 Uhr der Bockbieranstich ansteht, soll am 6. November um 10 Uhr das Frühschoppen starten. Dort soll dann auch der Gewinnername für den Löwen gekürt werden. Zudem soll es Blasmusik für die Senioren und die traditionelle Schlachteplatte geben. Für das Programm wünscht sich Mandelkow eine reiche Beteiligung von Kindertagesstätten, Firmen und Vereinen aus der Einheitsgemeinde.

Vor allem könne sie sich Beiträge am Sonntag von den Karnevalisten aus Bismark und Schinne vorstellen, berichtet sie der AZ. Eingeladen werden soll auch die Bad Kösener Weinprinzessin Paula Löber, die eigentlich aus Büste stammt. Vereine und Firmen können sich bei der Suppenmanufaktur anmelden.

„Es wird eine schöne Größe haben“, beschreibt Mandelkow die Ausmaße der Bismarker Wiesn aufgrund des ihr zugetragenen Interesses. Sie wünscht sich, dass das Fest eine feste Größe in der Einheitsgemeinde wird. Dafür spricht zumindest, wer alles – zumeist privat – im Organisationsteam ist: Mandelkow zählt Annegret Schwarz, Matthias Löber, Rene Zieher, Doreen Motejat und weitere zu ihren Mitstreitern. Auch hätten bereits Firmen, Sportvereine und ein Fußball-Fanclub ihre Unterstützung zugesagt.

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