Bismarker Ortschaft hat sich für zünftiges Großereignis herausgeputzt

Erntedankfest in Schinne

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Für den Festumzug haben sich die Beteiligten einiges einfallen lassen. Die Festwagen wurden mit Blumen, Mais, Girlanden und natürlich Getreide-Ähren geschmückt. Gekleidet wurde sich in historische Kostüme.

Schinne – Zahlreiche Besucher haben sich bei einem der ersten Ereignisse dieser Art in diesem Jahr in der Ostaltmark beim Erntedankfest vergnügt. Der historische Umzug, angeführt durch die Stendaler Stadtmusikanten, war ein bunter Höhepunkt.

Die Schürze umgelegt, das Mieder geschnürt und das karierte Bauernhemd aus dem Schrank geholt: Für den Festumzug zum traditionellen Erntedankfest in Schinne haben sich die Beteiligten nicht nur selbst mächtig in Schale geschmissen, sondern auch Festwagen und Ortschaft fein herausgeputzt.

Der Umzug durch die Bismarker Ortschaft startete an der Dorfkirche. Die mit Ähren und bunten Bändern geschmückte Erntekrone auf einem Wagen vom Pferd gezogen, zeugt von der letzten Erntefuhre in diesem Jahr. Mit von der Partie unter anderem die Narren des Schinner Carneval Clubs (SCC), der Reit- und Fahrverein Schinne, örtliche Sportler, ehrenamtliche Brandschützer und die Schinnscher Frauen.

Die Kinder der Grundschule saßen auf einen Wagen und waren damit beschäftigt, den Zuschauern fleißig und mit sichtlicher Begeisterung zuzuwinken. Einige Eltern begleiteten die Jüngsten. Auch Landwirte und Schäfer zeigten sich und ihre Technik und zottelten mit Schaf, Kuh und Pferd im Tross. Die Brandschützer sorgten für die Sicherheit und begleiteten den Umzug als Schlussfahrzeug. Während des Festes begleitete auch ein Kamera-Team den Schinner Erntedankfestumzug, um das Ereignis festzuhalten. Am Gerätehaus der Feuerwehr wurde schließlich in gemütlicher Runde weitergefeiert und geschwoft. Doch zuvor hatte die 23. Auflage mit einem Gottesdienst begonnen.

VON UTE KRUG

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