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Tiefer in die Tasche greifen

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Von: Lina Wüstenberg

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In der Einheitsgemeinde Bismark werden sich die Entgelte für Dorfgemeinschaftshäuser der einzelnen Ortschaften zukünftig ändern. Das gilt auch für das Schinner Dorfgemeinschaftshaus.
In der Einheitsgemeinde Bismark werden sich die Entgelte für Dorfgemeinschaftshäuser der einzelnen Ortschaften zukünftig ändern. Das gilt auch für das Schinner Dorfgemeinschaftshaus. © Lina Wüstenberg

Die Einheitsgemeinde Bismark muss ihre Entgeltordnung anpassen. Gründe sind die Umsatzsteuer, aber auch die steigenden Betriebskosten. Deswegen muss zukünftig mit einer zehnprozentigen Erhöhung gerechnet werden.

Bismark – Es bestehe die Notwendigkeit, aufgrund der Einführung der Umsatzsteuer und der aktuellen Gegebenheiten die Entgeltordnung der kommunalen Einrichtungen anzupassen. Es sollte auch eine einheitliche Regelung getroffen werden für Auswärtige: Dazu fand ein Arbeitsgespräch zwischen den Stadträten und den Ortsbürgermeistern statt. Bei diesem haben sich die Anwesenden mehrheitlich für eine zehnprozentige Kostenerhöhung ausgesprochen.

Auch werden zukünftig in der Einheitsgemeinde erstmals die Betriebskosten mit abgerechnet. Dabei werden zwei Varianten angewendet. Nach Aussage der Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde, Annegret Schwarz (CDU), könne eine Gleichbehandlung nicht gewährleistet werden, deswegen ist es vorgesehen, individuell zu entscheiden. Bei der einen werde der tatsächliche Verbrauch abgerechnet. Jedoch nur dort, wo es möglich ist, diesen Wert abzulesen. In Bismark wäre das in Poritz und Arensberg der Fall. Das ist nicht in allen Dorfgemeinschaftshäusern möglich. Dort wo es nicht möglich ist, werde mit eine Pauschale gerechnet. Diese unterscheide sich anhand der Größe der verschiedenen Häuser in der Einheitsgemeinde, die in drei Kategorien eingeteilt werden. Die Erste wäre bis 50 Quadratmetern, die Zweite reicht von 51 bis 100 Quadratmetern und bei der Dritten werden alle über 100 Quadratmetern miteingerechnet. Auch werde bei der Pauschale zwischen einer Sommer- und Winterzeit unterschieden. Dabei geht die Sommerzeit von Mai bis Ende August. „Wir fassen sie das erste Mal überhaupt an. Es wird erst einmal Kompromiss werden, wir wissen noch nicht, wo es enden wird“, meint Schwarz. Sie geht auch davon aus, dass die Einheitsgemeinde Bismark dennoch nicht mehr Einnahmen haben werde.

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