Tag der Region in Hohenwulsch

Apfelkönig trifft Bienenkönigin

Ein Vater und seine beiden kleinen Töchter präsentieren einen Eimer mit Äpfeln.
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Mathilda und Elena sind mit Papa Alexander extra aus Tangerhütte angereist, um ihre Äpfel und Birnen zu Saft verarbeiten zu lassen – ein spannender Vorgang für die beiden Mädchen. 
  • VonMaik Bock
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Unter dem Motto „Apfelkönig trifft Bienenkönigin“ stand der diesjährige Tag der Regionen, an dem sich auch wieder der Natur- und Heimatverein Bismark/Kläden beteiligte.

Den ganzen Tag über lief in Hohenwulsch die mobile Obstpresse aus der Westaltmark.

Hohenwulsch – Schon früh am Morgen konnte man seine aus dem Garten oder die vom Straßenrand oder der Streuobstwiese gesammelten Äpfel von einer mobilen Mosterei aus Apenburg zu Saft pressen lassen. Das ging kinderleicht: Man fuhr mit seinen Äpfeln nach Hohenwulsch und kehrte mit seinem frisch gepressten und vor Ort abgepackten Saft wieder nach Hause zurück. Dieser Tag der Region fand nun in Hohenwulsch zum vierten Mal statt, berichteten Verena Schlüsselburg und Birgit Feißel, die stellvertretend für die Vereinsvorsitzende Roswitha Schmalenberg die Veranstaltung auf dem Sportplatz am Infozentrum des Naturlehrweges eröffneten. Wie die zwei Vorstandsmitglieder Schlüsselburg und Feißel betonten, will man zum „Tag der Regionen“ des Natur- und Heimatvereins die Besucher für regionale Kreisläufe und lebendige Regionalkultur sensibilisieren und so Nachhaltigkeit erfahren lassen.

Mario Küllmann aus Stendal brachte eine rote Sorte zum Pressen. Paul Wolf kontrollierte die Lieferung und schnitt Druckstellen heraus.

Als kulinarische Köstlichkeit hielt der Verein unter anderem Pellkartoffeln bereit. Dazu gab es Quark, lose Wurst oder Sülze am Buffet. Wer es zum Mittag deftiger mochte, konnte auch Gegrilltes verzehren. Zum Nachmittagskaffee haben die Muttis der Kita-Kinder Kuchen gebacken. Und gegen 15 Uhr präsentierten die Kinder ein kleines Herbstprogramm mit Liedern und Gedichten.

Ute Hänsch (v.l.), Heike Wallmann und Doris Gericke stellen Kunsthandwerkliches aus Holz zum Verkauf bereit.

An einem Tag war auch das Bienenhaus geöffnet, das wieder vom Imkerehepaar Gisela und Werner Winkelmann aus Bismark betreut wurde. Die jüngsten Besucher konnten sich an unterschiedlichen Bastelmöglichkeiten ausprobieren. Wer mochte, konnte sich auch einem geführten Rundgang anschließen. Die Zahl der Besucher entwickelte sich im Verlauf der beiden Tage recht gut, vor allem am Nachmittag war der Zuspruch recht groß, wie die Veranstalter erfreut bilanzierten.

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