100.000 Euro kostet Sanierung der Sporthalle Kläden / Großteil der Investition durch „Stark III“ und „Efre“ finanzierbar

„Chancen auf Fördergeld stehen gut“

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Momentan sieht die Klädener Sporthalle ziemlich heruntergekommen aus. Mit einer Förderung durch Mittel der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) könnte die Halle energetisch saniert werden.

Kläden. Kein schöner Anblick – die Sporthalle in Kläden. Von außen sieht das Objekt ziemlich heruntergekommen aus. Die Fassade bröckelt vor sich hin, die Fenster sind mit Graffiti beschmiert, alt und beschädigt. An einigen Stellen rostet das Objekt auch schon.

Die Halle wird trotzdem von den Einheimischen genutzt und das nicht gerade wenig, wie Bismarks Bürgermeisterin Annegret Schwarz des Öfteren versichert hat.

Die Halle soll auch im Interesse der Stadt Bismark erhalten bleiben, deshalb hat die Bürgermeisterin im vorigen Jahr für 2018 einen Antrag auf Leader-Förderung gestellt. 100.000 Euro würde die Sanierung der Klädener Sporthalle kosten. Würde die Förderung durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt genehmigt, hieße das, dass das Objekt zu 90 Prozent (umgerechnet 90.000 Euro) von Fördergeldern aus dem Europäischen Regional-Fond (Efre) des Landes Sachsen-Anhalt und von „Stark III“-Mitteln finanziert werden könnte. Die Stadt Bismark müsste nur einen Eigenanteil von zehn Prozent, also die restlichen 10.000 Euro zur Verfügung stellen.

Und die Chancen für eine Förderung stehen nach Angaben der beiden Leader-Manager Dr. Wolfgang Bock und Heike Winkelmann nicht schlecht. „Aus unserer Sicht ist die Sporthalle förderfähig. Und ich würde mich sehr freuen, wenn wir helfen könnten, diese Halle, die sehr stark genutzt wird, zu sanieren“, sagt Wolfgang Bock im Gespräch mit der AZ. Auch Heike Winkelmann sieht gute Chancen, dass der Antrag genehmigt wird, da das Budget der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „Mittlere Altmark“, dessen Vorsitzende Bismarks ehemalige Bürgermeisterin Verena Schlüsselburg ist, ausreichend sei, wie Winkelmann erklärt.

Noch sei die Förderung aber nicht genehmigt, die Entscheidung werde in diesem Jahr fallen, bestätigt die Leader-Managerin. Ist das Geld dann da, wird die Stadt mit der energetischen Sanierung des Gebäudes beginnen. „Mit den jetzigen Maßnahmen soll die Außenhülle zusätzlich gedämmt und neu verkleidet werden. Außerdem ist eine Dämmung des Daches geplant. Und das Lichtband sowie die Fenster sollen in diesem Zuge ebenfalls erneuert werden“, erklärte Winkelmann am Montag im Gespräch mit der AZ.

Zu weiteren bautechnischen Vorhaben könne sie noch nichts sagen, da die dafür benötigten Unterlagen von der Stadt Bismark noch nicht vorliegen würden. Nun heißt es abwarten und hoffen, dass sich in puncto Klädener Sporthalle bald etwas tut.

Von Marilena Berlan

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