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Bismark: Gremien entscheiden über neue Mobilfunkmasten

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Von: Lisa Maria Krause

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Sendemast mit Richtfunkantenne und Antennen für Handyempfang 1f-807109RFM
Ohne Funkmasten geht in der Republik wenig. Die Bismarker Verwaltung erreichen derzeit viele Anfragen zum Bau von Masten zur Verbesserung des mobilen Netzes. Fünf Verträge werden nun in den Gremien besprochen. © H.Tschanz-Hofmann via www.imago-

Schlechter Empfang mit dem Handy ade – hoffentlich: Die Einheitsgemeinde wird in nächster Zeit einige Mobilfunkmasten dazu gewinnen.

Bismark - Zumindest, wenn der Hauptausschuss heute und der Stadtrat am 29. März nichtöffentlich den Verträgen zur Errichtung von fünf neuen Masten zustimmen. Aktuell wird ein Weiterer gebaut. Und zwar in Könnigde, wie Ausschussmitglied Michael Raue kürzlich im Bauausschuss mitteilte.

Raue, der auch im Könnigder Ortschaftsrat sitzt, berichtete, dass der 57 Meter hohe Funkmast am Sportplatz aufgebaut wird. Wo der beste Standort dafür wäre, sei mit dem Ortschaftsrat besprochen worden.

Ein Sandhaufen auf dem Sportplatz. Daneben die Fußballtore.
Ein Funkmast wird aktuell auf dem Sportplatz in Könnigde gebaut. © Lina Wüstenberg

Erik Dähne, Leiter des Bismarker Bauamtes, berichtete auf Nachfrage im Ausschuss, dass die Verwaltung fast wöchentlich Anfragen von Mobilfunkanbietern erreichen. Dabei gehe der Anstoß nicht von einer bestimmten Firma aus.

Vielmehr würde mal die eine Firma bauen und andere Anbieter den Mast mitnutzen und mal an einem anderen Standort eine andere Firma. Die Investoren seien also unterschiedlich. Begründet sieht der Bauamtsleiter diesen Ansturm im schlechten Mobilfunknetz in der Einheitsgemeinde: „Das ist ja katastrophal.“

Zur Netzabdeckung müsse nach Standorten gesucht werden. „Tendenz steigend, es gibt immer wieder Anfragen“, erklärte Dähne.

Ein viereckiges Betonfundament und Kabel ragen aus der aufgewühlten Erde.
Das Betonfundament für den 57 Meter hohen Mast ist geschaffen. © Lina Wüstenberg

Mit den kommenden Mobilfunkmasten könne es zu einer deutlichen Verbesserung des Mobilfunknetzes kommen. Laut der Beschlussvorlage gibt es aktuell fünf vorliegende Verträge für zukünftige Mobilfunkmasten, die abgesegnet werden müssen. Stehen sollen sie in Arensberg, Badingen, Grassau, Berkau und Schinne.

Besprochen werden die Verträge im nichtöffentlichen Teil beider Gremien.

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