Wohngebiet Süd von Bismarkern und Stendalern gefragt

Bismark: Hälfte der neuen Wohngrundstücke bereits verkauft

Dort, wo später die Stichstraße entstehen soll, ist der Boden aufgerissen.
+
Die Erschließungsmaßnahmen am Wohngebiet Süd in Bismark sind bereits seit Mitte Mai im Gange und sollen weiterhin bis August abgeschlossen sein. Die Hälfte der neuen Grundstücke sind inzwischen verkauft.
  • Lisa Maria Krause
    VonLisa Maria Krause
    schließen

Die Einschätzung, dass der Raum Bismark für den Eigenheimbau sehr gefragt ist, zeigt sich nun deutlich im neuen Wohngebiet Süd in Bismark. Wie Einheitsgemeindebürgermeisterin Annegret Schwarz (CDU) kürzlich im Stadtrat verkündet hat, seien inzwischen sieben der 14 zukünftigen Wohngrundstücke verkauft.

Bismark - „Die Käufer kommen aus der Einheitsgemeinde und aus Stendal“, kann Schwarz auf AZ-Anfrage außerdem berichten. Diese Altmärker wollen also vor Ort bleiben und sich ihr eigenes kleines Reich schaffen. „Nachfragen zu den Grundstücken gab es bereits seit zwei Jahren. Mit dem Datum, an dem öffentlich wurde, dass wir ein neues Baugebiet erschließen wollen“, erklärt die Rathauschefin.

Bereits im März hätte der Stadtrat den Verkauf der Grundstücke beschlossen. Grundlage für den Kaufpreis sei eine Kalkulation gewesen. Aber noch können die neuen Grundstücksbesitzer am Birkenweg nicht mit dem Bau beginnen. Erst muss die Fläche weiter erschlossen und vorbereitet werden. Die Maßnahmen dazu begannen am 17. Mai (AZ berichtete).

Einige Rohre liegen zur Verlegung an der neuen Stichstraße bereit.

Die Ausschreibungen seien gelaufen, aber es habe Lieferschwierigkeiten gegeben, berichtete Schwarz im Stadtrat. Dennoch sei das Ende der Erschließungsmaßnahmen noch immer im August geplant. Wie berichtet, gehören zu diesen Bauarbeiten neben dem Bau der Stichstraße, die den Namen Birkenweg weiterführt, auch Hausanschlüsse für Wasser und Strom sowie Kanäle und Straßenbeleuchtung. Außerdem müssen die einzelnen Wohngrundstücke aufgeteilt werden. Die Erschließung kostet die Einheitsgemeinde 375 000 Euro.

Bauamtsleiter Erik Dähne hatte zuvor angemahnt, dass es zu Verzögerungen der Maßnahmen bis in den September hinein kommen könnte, abhängig von der Beschaffbarkeit der einzelnen Materialien.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare