Einheitsgemeinde will mit EU-Geld 28 Vorhaben für 3,9 Millionen Euro realisieren

Bismark will Fördergebiet bleiben

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Eine Machbarkeitsstudie soll Ideen für eine künftige Nutzung der seit Juli 2014 geschlossenen Grundschule in Dobberkau finden.

Bismark. Auf die höchsten Fördersätze für Projekte des ländlichen Raums will die Einheitsgemeinde auch künftig nicht verzichten. Bis Ende März will Bismarks Verwaltungschefin die „Lokale Entwicklungsstrategie“ LES zusammengestellt haben.

„Die bisherige Lokale Aktionsgemeinschaft (LAG) Mittlere Altmark beteiligt sich mit einem eigenen Konzept“, gibt Verena Schlüsselburg am Freitag bekannt. „Die Arbeiten sind in vollem Gange“, verweist sie auf die Ergebnisse aus den zwei öffentlichen Leader-Foren im Dezember in Beetzendorf und im Januar in Kläden.

Mehr als 100 Teilnehmer waren dabei, als insgesamt mehr als 300 Projektvorschläge aus der gesamten mittleren Altmark vorgetragen wurden. Maßgeblich seien laut Schlüsselburg fünf Handlungsfelder. So sollen die Vorhaben Anpassungsmaßnahmen an den demografischen Wandel beinhalten, sollen das kulturelle Erbe erhalten, Zivilgesellschaft und Vereinsleben stärken, touristische Angebote ausbauen und zur Kooperation mit anderen Leader-Gebieten führen.

Mittlerweile hat Schlüsselburg Bismarks Leader-Projektideen für 2014 bis 2020 den Mitgliedern des Bau- und des Hauptausschusses vorgestellt. Die Ideen seien auf „offene Ohren“ gestoßen, berichtet die Verwaltungschefin der AZ.

Rund 3,9 Millionen Euro schwer seien die Projektvorschläge. Das letzte Wort über den Inhalt der künftigen Bismarker Leader-Vorhaben hat am Mittwoch, 25. Februar, der Stadtrat. Das LAG-Konzept soll Ende März beschlossen werden. Die Landesregierung entscheide bis zum Sommer diesen Jahres über Sachsen-Anhalts künftige Leader-Fördergebiete. Erstes EU-Geld soll 2016 fließen.

Von Antje Mahrhold

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