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Bismark: Tourist-Information rückt neu ins Blickfeld

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Von: Marco Hertzfeld

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Im Bürgerhaus  an der Breiten Straße in Bismark könnte eine Touristinformation einziehen.
Im Versammlungsraum des Bürgerhauses könnte eine Touristinformation untergebracht werden. Das Gebäude dürfte eines der attraktivsten in Bismarks sein. © Marco Hertzfeld

Die Einheitsgemeinde Bismark aus insgesamt 20 Ortschaften will touristisch stärker punkten. Eine Tourist-Information gibt es nicht. Ortsbürgermeisterin Rothe kann sie sich im Bürgerhaus vorstellen.

Bismark – Eine Touristinformation in Bismark kann sich Ruth Rothe gut vorstellen. Bislang suchen Gäste einen solchen Anlaufpunkt vergebens. „Im Moment ist das aus den verschiedensten Gründen nicht möglich“, sagte die Linke, ohne darauf näher eingehen zu wollen. Aber ja, der Versammlungsraum im Bürgerhaus an der Breiten Straße könnte mittelfristig als Touristinformation genutzt werden. Gleich nebenan befindet sich die Bibliothek. Eine vergleichbare Konstellation gibt es in Osterburg. Und bitte, auch das westaltmärkische Kalbe als direkter Nachbar könne ein Angebot für Touristen vorweisen. „Wir sollten uns zumindest ernsthaft Gedanken dazu machen“, meint die Ortsbürgermeisterin.

20 Ortschaften wären im Spiel

Der Aufbau einer Touristinfo wäre Aufgabe des Rathauses. Die Einheitsgemeinde besteht aus 20 Ortschaften, alle sollten sich wiederfinden. Rothe sieht etliche Dinge, welche die kommunale Familie touristisch in die Waagschale werfen könnte: die Hünengräber, die Goldene Laus, den Kolk und naturnahe Radwege beispielsweise. Vieles müsse sicherlich noch entwickelt und vernetzt werden. Und ja, auch gänzlich Neues sollte her, etwas, was andere vielleicht nicht in dem Maße haben. Inwieweit die Kommune tatsächlich bei den Gästezahlen zulegen könnte, bleibe natürlich abzuwarten. Den Tourismus schreibe sich schließlich die gesamte Altmark groß auf die Agenda.

Aufgabe bislang im Rathaus angesiedelt

Der Versammlungsraum im Bürgerhaus werde nicht mehr so häufig gebraucht wie früher. „Wir haben die Aula in der Mehrzweckhalle, dort tagen Ausschüsse und Stadtrat. Auch andere Versammlungen finden dort statt“, erläutert Rothe, auch Vorsitzende des Heimatvereins, im AZ-Gespräch. Dass der Tourismus in der Verwaltung zu kurz gedacht wird, kann die Genossin nicht erkennen. Es gebe ja eine Verantwortliche für Tourismus und dazu noch einen Wirtschaftsförderer, der auch den Tourismus im Blick habe. Zudem betone Einheitsgemeindebürgermeisterin Annegret Schwarz (CDU) ja immer wieder einmal, den Tourismus voranbringen zu wollen. Eine Touristinfo sei dann aber sicherlich doch noch einmal eine andere Hausnummer.

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