Wetter und Corona verzögern den Beginn

Bismark: Startschuss für den Straßenbau

Die Absperrung an der Wilhelm-Lüdecke-Straße in Bismark. Im Hintergrund sind zwei kleine Bagger zu sehen.
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Endlich kommen die Straßensanierungen in der Stadt Bismark ins Rollen. Die Wilhelm-Lüdecke-Straße ist seit Montag voll gesperrt. Für die Schüler der dort ansässigen Grundschule gibt es eine Ersatzbushaltestelle.
  • Lisa Maria Krause
    vonLisa Maria Krause
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Endlich kann es losgehen. Startschuss für die Sanierung oder zumindest neue Informationen sollte es im Falle der Wilhelm-Lüdecke-Straße und der Straße der Freundschaft in Bismark eigentlich schon Mitte April geben. Aber in der Zeit war von der Verwaltung nichts zu hören. Aber nun beginnen die Arbeiten in der Wilhelm-Lüdecke-Straße, an der auch die Bismarker Grundschule liegt. Auch an der Straße der Freundschaft sind mittlerweile erste Veränderungen auszumachen.

Bismark - Bei der Wilhelm-Lüdecke-Straße hatte es einige Zeit Probleme mit der Organisation einer Informationsveranstaltung für Anlieger gegeben. Ein Termin im Dezember wurde coronabedingt abgesagt, die Ankündigungen für erst Januar und dann April verliefen sich ins Leere (AZ berichtete).

„Wir haben die Anwohner schließlich ausreichend informiert“, erklärt Bauamtsleiter Erik Dähne nur dazu. Es habe auch eine verlängerte Auslegung der Unterlagen im Rathaus stattgefunden, um ausreichend Zeit einzuräumen. Laut Dähne hätten sich daraufhin auch ein paar Anlieger bis zum Schluss Mitte Februar gemeldet. Nun konnte die geplante Sanierung der Straßendecke am gestrigen Montag beginnen. Die Wilhelm-Lüdecke-Straße wurde beidseitig voll gesperrt.

Die Betonsteine des alten Gehwegs sind teils bereits aufgebrochen. Wie Bürgermeisterin Annegret Schwarz (CDU) auf AZ-Anfrage mitteilt, sind inzwischen alle Ausschreibungen abgeschlossen und die Aufträge erteilt. Die Fertigstellung soll bis November oder Dezember dieses Jahres erfolgen.

Für die Grundschüler wurde, wie Schwarz in einer Pressemitteilung erklärte, für diese Zeit eine Ersatzhaltestelle des Schulbusses an der Büster Straße eingerichtet. Aus Richtung Stendaler Straße soll der Bus auf Höhe des Parkplatzes halten, aus der anderen beim Fußgängerüberweg. Damit die Kinder sich darauf einstellen können, sollen sie die ersten Tage von Angestellten des Hortes und der Schule begleitet werden. Auch an der Straße der Freundschaft war der Startschuss lang ersehnt. Eigentlich sollten dort die ersten Arbeiten noch im vergangenen Jahr erfolgen. Ende November teilte Schwarz im Bismarker Bauausschuss mit, dass aufgrund der Witterungsverhältnisse dieser Termin nicht einzuhalten sei.

Noch ist nicht viel zu sehen an der Straße der Freundschaft, aber die Markierungen in Gelb und Rosa zeugen von den Vorbereitungen.

Er wurde auf April 2021 verschoben. Mit einem offiziellen Baustart am 26. April konnte dieses Versprechen knapp eingehalten werden. Viel zu sehen ist in diesem Fall noch nicht. „Erst einmal erfolgen vorbereitende Arbeiten“, erläutert Dähne. Auf der abgefahrenen Wohnstraße sind Markierungen mit Sprühfarbe zu erkennen. Schwarz wies darauf hin, dass es aufgrund der Corona-Pandemie zu einer kurzen Unterbrechung des Straßenbaus kommen werde. Was genau das beinhaltet, erklärte sie nicht.

Dafür konnte die Einheitsgemeindebürgermeisterin vom weiteren Verlauf berichten: „Der geplante Asphalteinbautermin wird im Juni sein. Die Fertigstellung soll bis Ende Juni erfolgen.“ Dementsprechend sollten die Einschränkungen für Anwohner der Straße der Freundschaft zwei Monate betragen. Im November war noch die Rede von einer Bauzeit von drei Wochen gewesen.

Neben dem Wetter, von dem eine Erneuerung der Fahrbahn stark abhängt, hatte Schwarz auch eine Winterbaustelle vermeiden wollen. Die Sanierung ist im Bismarker Haushalt verankert.

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