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Bismark: Altmärkisches Heimatfest 2023 eine Woche vor Sommerferien

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Von: Lisa Maria Krause

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Norbert Lazay, Annegret Schwarz, Patrick Puhlmann und Michael Ziche stehen draußen im Sonnenschein.
Einen Probelauf gab es schon im Kreistag. Nun übergibt Landrat Patrick Puhlmann (SPD) (2.v.r.) den Staffelstab des Altmärkischen Heimatfestes offiziell an die Gastgeberin für 2023, Bürgermeisterin Annegret Schwarz (CDU). © Lisa Maria Krause

Im Sommer, aber möglichst außerhalb der Schulferien sollte es sein. Und so kommt es nun auch: Das 20. Altmärkische Heimatfest wird vom Gastgeber Bismark am 1. und 2. Juli 2023 ausgetragen.

Bismark - Damit findet das Fest, das abwechselnd im Landkreis Stendal und im Altmarkkreis Salzwedel veranstaltet wird, eine Woche vor den Sommerferien statt. Bei einem Pressetermin am Dienstag im Bismarker Rathaus konnte Bürgermeisterin Annegret Schwarz (CDU) noch ein paar weitere Details verraten: So werde es am vorherigen Mittwoch, 28. Juni 2023, die offizielle Eröffnung geben.

Dazu gehört auch traditionell ein Festessen mit geladenen Gästen aus der Altmark, dem Land und dem Bund. Auch die Übergangstage, Donnerstag und Freitag, sollen nicht ohne Festlichkeiten bleiben.

Diesbezüglich wollte sich Schwarz aber noch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Denn nach dem Pressetermin wollte sie sich mit den beiden Landräten Patrick Puhlmann (SPD) und Michael Ziche (CDU) sowie Norbert Lazay vom ausrichtenden Heimatbund zusammensetzen. Die vier wollten erste Ideen besprechen und Arbeitsgruppen bilden. Generell will Schwarz nicht nur die Stadt Bismark als Gastgeber in den Fokus rücken, etwas Scheinwerferlicht soll auch für die 20 Ortschaften übrig bleiben.

Wie genau das aussehen kann, steht bisher nicht fest. Eins ihrer selbst erklärten Ziele sei beispielsweise, die erstmals am vergangenen Wochenende veranstaltete Altmärkische Buchmesse von Helmut Block in Kremkau einzubeziehen. Auch Meßdorf mit seinen Musikfesttagen und die RinderAllianz nannte Schwarz als Beispiele.

„Es gibt ein paar Stichpunkte. Wir werden an Traditionen festhalten, werden aber auch versuchen, neue Ideen aufleben zu lassen.“ Lazay erinnerte an das letzte Mal, als das Heimatfest in Bismark stattfand.

Zum fünften Fest 1995 seien etwa 10 000 Besucher gekommen, ein Höhepunkt. Nicht nur ein Jubiläum stünde an, sondern zwei. Denn das 20. Heimatfest hätte den neuen Aspekt von 30 Jahren nach der Wende. „Da könnte man mal darüber laut und öffentlich nachdenken, was sich in der Altmark getan hat“, merkte der Pfarrer an.

Den Termin ausnahmsweise über ein Jahr im Voraus fest zu haben, hätte den Vorteil, dass nun Veranstalter aus der ganzen Altmark darum herum planen könnten. So werde der altmarkweite Charakter des Heimatfestes mehr betont. Lazay wünscht sich, dass möglichst viele sich den Termin im Kalender vormerken.

Der Kreistag habe sich in einer ganz besonderen Situation befunden, betonte Puhlmann. Zuvor habe es im Landkreis Stendal noch keine zwei Bewerber gleichzeitig gegeben. Dies zeuge von der „großen Beliebtheit des Altmärkischen Heimatfestes“. Er empfindet die Wahl Bismarks als gute Entscheidung, weil es das Herz der Altmark sei und weil die Einheitsgemeinde gerade mit dem letzten Steinfelder Bauernmarkt bewiesen habe, dass sie große Veranstaltungen kann, auch in Pandemie-Zeiten.

Ziche wird 2023 längst nicht mehr als Landrat von Salzwedel dem Heimatfest beiwohnen. Er ist seit dem ersten Heimatfest mit dabei und freut sich darauf. Auch er erkennt die Leistungsfähigkeit der Einheitsgemeinde an: „Es steht außer Zweifel, dass Bismark das hinbekommen wird.“ Ihm sei wichtig, die Tradition weiterzuführen und die Altmärker zu präsentieren.

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