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Bismark: Neue Marktgebühren gleichen Kosten aus

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Von: Lisa Maria Krause

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Die Stände und der Weihnachtsbaum auf dem Klädener Adventsmarkt 2019.
Neue Gebühren gibt es ab diesem Jahr für den Klädener Adventsmarkt und den Steinfelder Bauernmarkt. Nach neuster Rechnung gleichen diese die Kosten aus. © Archiv

Die neue Rechnung geht auf: Nachdem in den Fachausschüssen andere Vorschläge für die Gebührenerhöhung des Steinfelder Bauernmarktes und des Klädener Adventsmarktes gemacht wurden, hatte der Hauptausschuss darum gebeten, eine neue Gesamtaufstellung der Einnahmen und Kosten zu machen.

Bismark - Das Ergebnis lag dem Bismarker Stadtrat vor und stellte die Mitglieder zufrieden.

Sie könnten das Defizit tatsächlich mit einem kleinen Plus abschließen, erklärte Tino Pauls, Mitarbeiter im Haupt- und Ordnungsamt, den Stadträten. Laut dem vorliegenden Ansatz für 2022, der zu erwartende Zahlen berechnet, belaufen sich die Personalkosten für die Einheitsgemeinde auf etwa 56 200 Euro. Die Erträge aus den beiden Märkten summieren sich dagegen auf circa 60 600 Euro.

Zu den Kosten zählen unter anderem Mieten, Abfallentsorgung, Reisekosten und Gemeindearbeiter, die beim Auf- und Abbau helfen. Die Ausgaben für die neuen Parkplätze schlagen mit 3000 Euro zu Buche. „Die Parkgebühr und -kosten gleichen sich etwa aus“, erklärte Pauls.

Denn für den Bauernmarkt rechnet die Einheitsgemeinde mit etwa 3000 Parkenden, die jeweils einen Euro dafür zahlen sollen. Hinzu kommt allerdings noch der Preis für die Errichtung eines temporären Stromnetzes von 11 000 Euro. Diese will die Verwaltung nun den Händlern mit festen Pauschalen mit 30 Euro für Normalstrom und 40 Euro für Kraftstrom berechnen.

Die Einnahmen setzen sich vor allem aus den neuen, vom Sozialausschuss vorgeschlagenen Standgebühren und den Benutzerentgelten zusammen. Letzteres umfasst den gleichbleibenden Eintritt von drei Euro und die neuen Parkgebühren. Hinzu kommen noch Spenden, die die Gemeinde auf etwa 3000 Euro für 2022 schätzt.

„Falls das planerisch tatsächlich so kommt, müsste geschaut werden“, sprach Pauls noch die Umsatzsteuer an. Die Stadträte waren einstimmig für die neuen Stand- und Parkgebühren.

Dieter Klapötke (AFW) wollte im Anschluss noch wissen, ob es eine Ausfallversicherung gibt, falls diese veranschlagten Kosten und Einnahmen „daneben gehen“. „Eine Ausfallversicherung gibt es nicht“, erklärte Bürgermeisterin Annegret Schwarz (CDU). Übersteigende Kosten würden aus dem Gesamthaushalt abgedeckt.

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