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Bismark lädt Bürger zum Infotreffen ein

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Von: Lisa Maria Krause

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Mengewein steht vor der Projektion ihrer Präsentation.
Katja Mengewein von der DSK stellt im November 2021 im Bismarker Stadtrat den Ablauf für das Integrierte Gemeindeentwicklungskonzept vor. Nun sollen im März die Bürger drankommen. © Hertzfeld, Marco

Die Einheitsgemeinde lässt sich Zeit mit ihrem Integrierten Gemeindeentwicklungskonzept (IGEK). Bis Anfang 2023 soll es stehen. Damit scheint sich Bismark eher hinten einzureihen. Kalbe hatte das eigene Konzept 2019 fertig, Seehausen 2020.

Bismark - Nun soll aber ein weiterer Schritt in Richtung fertiges Papier genommen werden. Denn Annegret Schwarz (CDU) lädt zu einer Bürgerinformationsveranstaltung Mitte März ein.

Beim IGEK handele es sich um einen „Fahrplan für die Einheitsgemeinde“, erklärt die Bürgermeisterin in einer Pressemitteilung. Ein wichtiger Bestandteil dazu sei die Beteiligung der Bürger. Die Versammlung ist für den 16. März angesetzt.

Sie soll ab 18 Uhr in der Aula der Bismarker Mehrzweckhalle, Priesterstraße 1, abgehalten werden. Mit von der Partie wird auch das von der Gemeinde eingestellte Planungsbüro „DSK Stadtentwicklung“ sein.

Die ausführende Firma werde sich bei der Veranstaltung vorstellen, kündigt Schwarz an. Auch ihre Methodik und Ablauf sowie Möglichkeiten, wie sich die Bürger mit einbringen können, sollen erläutert werden. Dazu zählt auch eine Bevölkerungsprognose. „Seien Sie dabei und gestalten Sie die Zukunft unserer Stadt mit!“, appelliert die Bürgermeisterin an die Einwohner.

Das Entwicklungskonzept soll das gesamte Gebiet bis hin zu den kleinsten Ortsteilen umreißen. Es dient als Entscheidungsgrundlage für die zukünftigen Entwicklungen und soll laut Schwarz alle wichtigen Themenbereiche abdecken.

Außerdem brauchen Kommunen das Papier als Grundvoraussetzung, um in Zukunft Fördermittel von Land, Bund und der Europäischen Union beantragen zu können.

Der Ablauf, wie er nun abgearbeitet wird, wurde im November 2021 von einer Mitarbeiterin der DSK im Bismarker Stadtrat vorgestellt. Demnach soll auf die Bürgerinformationsveranstaltung im März als Nächstes eine Onlinebefragung von März bis April stattfinden.

Darauf folgen Arbeitsgruppen, Ortsrundgänge und eine Bürgerwerkstatt. Bis Anfang 2023 soll das Papier dann unter Dach und Fach sein.

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