Drei Monate für Stichstraße und Anschlüsse

Bismark: Erschließung des Wohngebiets Süd ab Mitte Mai

Das Straßenschild „Birkenweg“ an der Grünfläche, die später das Wohngebiet Süd werden soll.
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Bald geht es los: Das war schon der Tenor zur Erschließung des neuen Wohngebiets Süd im März. Am 17. Mai soll es nun wirklich losgehen.
  • Lisa Maria Krause
    vonLisa Maria Krause
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Schon im Bismarker Hauptausschuss Mitte März kündigte Bauamtsleiter Erik Dähne an, dass demnächst die Erschließungsmaßnahmen für das zukünftige Wohngebiet Süd beginnen könnten. Davon zu sehen ist bisher vor Ort nichts. Die AZ fragte im Rathaus nach und bekam von Dähne folgende Antwort: „Baustart ist der 17. Mai.“

Bismark - Dies sei aus Baugesprächen in der vergangenen Woche hervorgegangen. Bürgermeisterin Annegret Schwarz (CDU) konnte hinzufügen: „Die geplante Bauzeit soll von Mai bis August 2021 sein.“ Die Ausschreibung für die Erschließungsmaßnahmen seien im März erfolgt und dann Ende April beauftragt worden.

Zu diesen Aufträgen gehört der Bau einer Stichstraße, die nach Beschluss des Bismarker Stadtrates den Namen „Birkenweg“ von der angrenzenden Anliegerstraße weiterführen soll (AZ berichtete).

Neben der Straße sollen auch Hausanschlüsse für Strom und Wasser, Straßenbeleuchtung und Kanäle sowie die Aufteilung der zukünftigen Wohngrundstücke vorbereitet werden. „Der Auftrag für die Parzellierung der Grundstücke ist ausgelöst“, berichtet Schwarz. Auch die Vermarktung läuft laut Dähne schon.

Der Verlauf der Erschließungsmaßnahmen hänge auch stark von der Beschaffbarkeit der einzelnen Materialien ab, wie der Bauamtsleiter anmahnt. Dementsprechend sei auch eine längere Bauzeit bis September möglich. Für die Erschließung sind 375 000 Euro im Bismarker Haushalt eingeplant. Das Wohngebiet Süd, das als Bebauungsplan auch oft mit „Birkenweg“ bezeichnet wurde, schließt sich südlich des bereits bestehenden Wohngebiets mit Eigenheimen an.

Insgesamt 14 neue Grundstücke für den Eigenheimbau sollen dort entstehen. Im Osten grenzt die derzeitige Grünfläche an die Holzhausener Straße oder Landesstraße 28. Die dazu parallel geplante Stichstraße soll aber keine direkte Verbindung zur L 28 bekommen.

Wie bereits berichtet, will die Einheitsgemeinde Bismark mit diesem und dem Bebauungsplan „Belkauer Straße“ in Schernikau dem zunehmenden Interesse insbesondere von jungen Familien an einem Eigenheim im Raum Bismark entsprechen. Dazu wurden Flächen neu als Wohngebiete ausgeschrieben und Bebauungspläne erstellt.

Der derzeitige Entwurf des Bebauungsplans „Belkauer Straße“ liegt seit dieser Woche im Bauamt der Stadt Bismark aus. In der Ortschaft Schernikau sollen auf dem Gelände der ehemaligen Baumschule Rahmsdorf fünf neue Wohngrundstücke entstehen. Dort musste ebenfalls ein Bebauungsplan erstellt werden, da der Investor plant, auch in dem neuen Wohngebiet eine Stichstraße mit Wendehammer zu bauen. Die Unterlagen sind noch bis zum 4. Juni im Rathaus einsehbar.

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