Schlittschuhlaufen

Bismark: Eisbahn im Nebel der Unentschlossenheit

Aus einem Feuerwehrschlauch fließt Wasser auf die gefrorenen Werderwiesen.
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Dass das Wetter kalt genug wird, um eine Spritzeisbahn in Bismark zu schaffen, sieht Ruth Rothe nicht. Der Gedanke ist aber auch nicht aus dem Kopf.

Eine ganz eigene Eisbahn für Bismark diese Saison – ja oder nein? Eine richtige Antwort hat Ruth Rothe (Linke), Ortsbürgermeisterin von Bismark, nicht für die AZ.

Bismark - Ein Nebel der Unentschlossenheit wabert um die Spritzeisfläche auf der sogenannten Skaterbahn. Ein wenig Hoffnung nach der Absage des sportlichen Wintervergnügens in Stendal macht die Ortschefin aber dennoch.

„Wenn ich mir das Wetter angucke, wird das nichts“, sagt Rothe auf Nachfrage der AZ. Komplett außen vor gelassen hat die Ortschefin das Thema aber nicht bei den Wintervorbereitungen: „Der Gedanke ist immer mal noch mal im Kopf.“

Eigentlich hätte sie sich gewünscht, dass der Kolk, auf dessen Gelände sich auch die Skaterbahn befindet, wieder so zufriert wie vor ein paar Jahren, als die Bismarker sogar ein Eisfest feiern konnten. „Ich glaube, das wird dieses Jahr nichts mehr. Aber wir haben ja noch ein paar Jahre“, erklärt Rothe. Dennoch: Trotz Wetter, das laut Bismarker Ortschefin keinen Anlass zur Hoffnung gibt, will sie auf den Verein der Kolk-Freunde zugehen.

Gemeinsam würden sie angehen, Vorbereitungen zu treffen. So könne reagiert werden, sollte es doch noch in diesem Winter kalt genug werden, um eine Spritzeisbahn für die Bismarker zu schaffen. Dazu gehören aber einige Vorbereitungen und auch Ortsmittel müssten in die Hand genommen werden, wie Rothe der AZ bereits im Oktober erklärte. Und überhaupt: „Wo genau, ob Skaterbahn oder irgendeine Fläche mit Rasen. Das müsste man prüfen.“ Mit letzterer Idee spielt Rothe auf gut besuchte Spritzeisflächen der vergangenen Jahre an. So hatte unter anderem die freiwillige Feuerwehr von Osterburg die Werderwiesen geflutet und zum Eislaufen eingeladen.

Damit die Betonfläche am Kolk zum Schlittschuhlaufen genutzt werden könnte, müsste eine Folie ausgelegt werden, vielleicht sogar eine Art Rahmen, um das Wasser gleichmäßig einzulassen und eine glatte Eisfläche zu bieten. Auch ging die Ortsbürgermeisterin davon aus, dass für eine glatte Fläche technische Hilfsmittel zum Einsatz kommen müssten. Nicht zuletzt müssten die Bismarker Brandschützer mit ins Boot geholt werden.

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