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Dach des Könnigder Feuerwehrgerätehauses weggepustet

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Von: Maik Bock

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Das Könnigder Gerätehaus. Dem Garagendach fehlt das Wellblech.
Das Wellblechdach ist weggepustet. Nun tropft es bei Regen und Schnee ins Könnigder Gerätehaus. Das Sturmtief „Nadia“ löst am Wochenende drei Einsätze der Bismarker Ortswehren aus. © Maik Bock

Sturmtief „Nadia“ ging auch an der Einheitsgemeinde Bismark nicht spurlos vorüber. Drei Einsätze führten die Ortsfeuerwehren am Wochenende durch.

Könnigde/Bismark - Der größte Vorfall ereignete sich im Herzen der Könnigder Freiwilligen Feuerwehr. „Das Dach ist runter“, erklärt Annegret Schwarz (CDU), Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde, in einem kurzen Satz, was am Gerätehaus vorgefallen ist.

Die Mitglieder der Ortsfeuerwehr Könnigde staunten nicht schlecht, als sie am Sonntag zum Einsatz gerufen wurden. Der Einsatzort war das eigene Gerätehaus mitten im Ort. Dort hatte das Sturmtief das Wellblechdach kurzerhand weggepustet, es hielt den heftigen Böen nicht stand.

Nun gilt es, Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen. „Jetzt sind wir gerade dabei, die Schadensermittlung durchzuführen“, erklärt Schwarz und erläutert, dass die Einheitsgemeinde ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkomme. Zur Absicherung müssten aber auch die entsprechenden Handwerker vor Ort sein und Baumaterial haben. Das Löschfahrzeug der Ortsfeuerwehr habe bei dem Sturm keinen Schaden genommen und sei inzwischen privat untergestellt worden. Die Kameraden nahmen ihre Ausrüstung mit nach Hause, um sie vor Regen und Schnee zu schützen.

Drei Einsätze ohne Personenschäden in der Einheitsgemeinde

Zwei weitere Einsätze wurden in Biesenthal sowie zwischen Käthen und Querstedt gefahren. In Biesenthal stürzte laut der Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde ein Baum in ein Haus. Auf die Landesstraße 30 zwischen Käthen und Querstedt war ein Baum gefallen. Mit dem Losbrechen des Sturmes ging es in der Altmark im Minutentakt mit den Alarmierungen der Feuerwehren los. Glücklicherweise waren es zumeist nur Bäume oder große Äste, die umknickten oder abbrachen. In der Region kam es zu keinen Personenschäden. Im Einsatz waren unter anderem die Wehren aus Biesenthal, Meßdorf, Käthen, Späningen, Badingen und weitere mehr der Einheitsgemeinde Bismark bis in den Sonntagmittag hinein.

Insgesamt waren 48 Kameraden im Einsatz, berichtet Schwarz nach Erhalt der gesammelten Daten zum vergangenen Wochenende vom Leitungsdienst. So hätten 17 Einsatzkräfte aus Deetz, Kläden und Badingen mithilfe von drei Fahrzeugen den Baum beim Querstedter Ortsteil Deetz von der Straße geräumt. Dies fand am Sonnabend statt.

Beim Baum, der in Biesenthal auf ein Wohnhaus gestürzt war, kamen am Sonntag vier Fahrzeuge mit insgesamt 22 Feuerwehrleute zum Einsatz. Vor Ort war unter anderem die Freiwillige Feuerwehr aus Bismark. Die Sicherungsarbeiten am Könnigder Gerätehaus nahmen neun Mitglieder aus der Ortschaft vor.

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