1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Bismark

Breitband-Bau noch völlig offen für die vier größten Bismarker Ortschaften

Erstellt:

Von: Lisa Maria Krause

Kommentare

Ausbau des Glasfasernetzes
Die Bagger stehen noch längst nicht für den Breitband-Ausbau in den vier größten Ortschaften Bismarks bereit. Immerhin: Zwei erreichten 40 Prozent. © Sina Schuldt

50 Prozent der Anschlüsse, die für den Breitbandausbau anvisiert werden, brauchen einen Vorvertrag. Erst dann kann das Kooperationsprojekt zwischen der Einheitsgemeinde Bismark und dem Glasfaser-Anbieter DNS:NET richtig starten. Obwohl diese Mindestanzahl bis zum Stichtag nicht erreicht wurde, sieht die Firma den Trend optimistisch.

Bismark - „Insgesamt haben sich die Quoten in der Einheitsgemeinde Stadt Bismark positiv entwickelt“, teilt Pressesprecherin Claudia Burkhardt auf AZ-Anfrage mit. Besonders freut sich der Anbieter darüber, dass die Ortschaften Kläden und Schinne über 40 Prozent erreicht haben.

Das Ja oder Nein zur tatsächlichen Umsetzung des Ausbaus steht noch völlig offen. Die Einheitsgemeinde wartet auf eine Entscheidung. „Der Ausbau wurde von der Geschäftsleitung bisher noch nicht freigegeben“, erklärt Burkhardt. Die Vorlage für die endgültige Entscheidung sei aufgrund der aktuellen Bedingungen nochmals angepasst worden. Wann über den Ausbau entschieden wird, ist weiter unklar. Die Pressesprecherin kündigt aber weitere Informationen an, „sobald es was Druckreifes gibt“.

Mit der Kooperation will die Einheitsgemeinde erreichen, dass auch die Orte, die bereits gut ausgelegt sind und deshalb nicht von der Förderung über den Zweckverband Breitband Altmark profitieren, mit schnellem Internet versorgt werden. Deshalb startete der Anbieter eine Kundenakquise in den betroffenen vier größten Ortschaften der Gemeinde, Bismark, Kläden, Meßdorf und Schinne.

Um die gewünschte Quote zu erreichen, hatte die Firma den Anmeldezeitraum für die nötigen Vorverträge zwei Mal verlängert. Dieser endete bereits im Februar. Zunächst erschien darauf die Kommunikation zwischen Verwaltung und Anbieter schwierig (AZ berichtete).

Auch interessant

Kommentare