Erneuerung der Bauwerke ab Juni 2018 offiziell bestätigt / Kosten liegen bei 2,5 Millionen Euro

Biese-Brücken stark marode

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Im März soll entschieden werden, ob die Bauarbeiten an den beiden Biese-Brücken 2018 realisiert werden. Die Umleitung führt dann durch die kleine Brücke zwischen Biesenthal und Hagenau (Foto). 

Biesenthal/Hagenau. Wie die AZ im November vergangenes Jahr aus sicherer Quelle erfahren und darüber berichtet hat, sollen die kleine und große Brücke bei Beese an der Landesstraße 15 (L15) dieses Jahr erneuert werden.

Das geplante Vorhaben ist diese Woche von der Landesstraßenbaubehörde auf Anfrage der AZ offiziell bestätigt worden.

Nach Angaben von Regionalbereichsleiter Manfred Krüger sei sowohl das Bauwerk über die Biese als auch das Bauwerk über die Biese-Umfluter in einem nicht tragbaren Bauzustand. Beide Bauwerke weisen zahlreiche Schäden auf, die die Standsicherheit wie auch die Verkehrssicherheit stark beeinträchtigen. Aus diesem Grund ist es vorgesehen, die beiden Brücken durch einen Ersatzneubau zu ersetzen. „Zur Ausführung werden Stahlbetonrahmenbauwerke mit Tiefgründung eingesetzt. Im Bereich der Biese wird zusätzlich die Krümme fahrdynamischer gestaltet. Dies hat den Vorteil, dass ein Großteil der Arbeiten ohne Einschränkung des Verkehrs erfolgen kann und lediglich die Straßenabschlüsse unter Vollsperrung hergestellt werden müssen“, erklärt er weiter. Für den Zeitraum der Vollsperrung soll der regionale Verkehr über die vorhandenen Kreis- und Gemeindestraßen von Späningen über Biesenthal, Hagenau nach Packebusch als Umleitungsstrecke genutzt werden.

Das heißt, dass auch die kleine Brücke zwischen Biesenthal und Hagenau eventuell als Umleitung dienen wird. Wie die verkehrsorganisatorischen Maßnahmen jedoch aussehen sollen, werde noch mit den Baulastträgern in Kürze besprochen, so Krüger.

Wird der Verkehr über die kleine Biese-Brücke umgeleitet, werde der Verkehr mittels einer Ampel geführt, sodass eine Richtungsfahrbahn die Brücke passiert. Erleidet das Bauwerk durch den vielen Verkehr Schäden, so erfolge die Schadensregulierung im Einvernehmen mit den zuständigen Baulastträgern, verspricht Krüger. Der Ersatzneubau der Brücke über die Biese mit Verbesserung der Krümme soll, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, im Juni dieses Jahr beginnen. Und wird nach Angaben des Regionalbereichsleiters rund sechs Monate in Anspruch nehmen. Das Gesamtvorhaben kostet circa 2,5 Millionen und wird mit Landesmitteln finanziert.

Von Marilena Berlan

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