„Besser langfristig, als schnell und schlecht“

Eduard Stapel Foto: bl

Bismark. Dass es sich in diesem Jahr so kurzfristig nicht mehr organisieren lässt, darüber waren sich die Vertreter der Vereine, die sich am Mittwochabend im Bismarker Bürgerhaus trafen, einig. Gemeint ist das Bismarker Stadtfest.

Noch waren dafür keine Vorbereitungen getroffen worden und auch Bürgermeister Eduard Stapel hatte keine weiteren Informationen, wer da eigentlich den Hut aufhaben sollte. Sonst habe es immer am Kolk stattgefunden, mit Neptunfest und kultureller Unterhaltung. Doch der Aufwand sei einfach zu groß, schließlich müsse das ganze auch noch im August über die Bühne gehen und da gebe es schon andere Termine und Feste, so das Ergebnis der Diskussion. Fast alle Vereine der Ortschaft Bismark waren der Einladung des Bürgermeisters gefolgt, um anstehende Veranstaltungen miteinander abzustimmen. Die Anstrengungen und Kräfte sollen gebündelt werden. Das Stadtfest wird also auf jeden Fall ins nächste Jahr verschoben. Ein Termin ist schon gefunden: Das Wochenende nach der Einschulung 2012. Als beste Lokalität wurde der Kolk ausgewählt, dieser gehört ja auch noch der Ortschaft Bismark.

„Warum machen wir daraus nicht einfach ein ‘Fest der Vereine’. Damit würden wir dem Ganzen auch ein wenig Indentität geben“, schlug Andreas Cosmar, Vorsitzender des Diakonievereins Bismark, vor. Auch die Idee vom TuS kam da sehr gelegen. Anstatt das Vereinssommerfest auf dem Sportplatz und das Stadtfest zu trennen, könne man beides ja zusammen legen, so Ralf Motejat vom TuS-Vorstand.

Zwei Tage soll das neue konzeptionierte Stadtfest im nächsten Jahr einnehmen. Der Sonnabend könne dabei im Zeichen des Sports stehen, auf der Anlage des TuS Bismark. Abends würde zu Tanz und Programm im Festzelt am Kolk eingeladen werden – mit dazugehörigem Frühschoppen am Morgen danach. Daran soll sich das Neptunfest für die Kinder anschließen, mit Meeresgott und Nixen. Durch die zeitliche Verlegung bekommen die Vereine viel mehr Vorlaufzeit und können sich überlegen, wie sie sich am besten ins Fest einbringen können. Eine kleine zentrale Organisationsgruppe soll anschließend den Hut bei der Vorbereitung aufhaben und alle koordinieren. Mehr als fünfköpfig wäre da kontraproduktiv. Das nächste Treffen der Vereine soll im September stattfinden, so Stapel, damit schon einmal Ideen und Vorschläge gesammelt werden können.

„Ich finds schade, dass es in diesem Jahr nicht mehr klappt, aber es hat nicht anders funktioniert. Aber besser langfristig, als schnell und schlecht“, stellte der Ortsbürgermeister fest. Bis zur nächsten Sitzung sollen sich die Vereine Gedanken über Programmpunkte, kulinarische Versorgung und das Neptunfest machen. Damit auch hübsche Nixen dabei sein können.

Von Bianca Lange

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