Noch versprüht der Flachbau DDR-Charme, einzig die pinken Rosen leuchten vor dem Haus, doch mit dem tristen Äußeren soll bald Schluss sein

Asbest-Dach muss weichen

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Noch sind die Rosen das einzig Freundliche, doch bald werden das Dach und die Fassade des Sportlerheims saniert. Das Bild auf der Rückseite soll möglichst auch wieder angebracht werden. Es verziert die Wand seit 1981.

Schinne. Noch versprüht der Flachbau DDR-Charme, einzig die pinken Rosen leuchten vor dem Haus, doch mit dem tristen Äußeren soll bald Schluss sein. Das Sportlerheim in Schinne wird saniert. Das hat der Stadtrat der Einheitsgemeinde Mittwochabend in Grassau beschlossen.

Einstimmig. Als außerplanmäßige Ausgabe. Schließlich war die Sanierung des Sportlerheimes im Haushalt zurückgestellt worden. Aufgrund der erforderlichen Investitionen in zwei Grundschulen. Und die Mitglieder des Sportvereines können sich freuen.

Dach und Fassade sollen neu gemacht werden. Noch immer deckt Asbest das Sportlerheim ab, so Bürgermeister Ralf Berlin. Doch diese Altlast wird nun verschwinden. Auch die bröckelnde graue Fassade wird einen komplett neuen Anstrich bekommen. Die relativ neue Solaranlage auf dem Dach wird bleiben, auch die Heizung sei schon modernisiert worden. Vor allem aber soll laut Berlin das Bild auf der Hausrückseite, welches seit der 800-Jahr-Feier 1981 die Wand verziert, neu aufgemalt werden. Insgesamt werden dafür 50 000 Euro investiert. 27 200 Euro kommen dabei laut Beschlussvorlage aus dem Dorferneuerungsprogramm. Der Rest, 22 800 Euro, wird aus den Einnahmen des Windparks bei Schinne entnommen. Diese Mittel hatte sich die ehemalige Gemeinde Schinne im Rahmen des Gebietsänderungsvertrages vorbehalten.

Aber auch den Zustand der Laufbahn auf dem Sportplatz sowie den der Weitsprunggrube sprach Berlin im Stadtrat an. Weil auch die Grundschule den Platz für ihren Sportunterricht mitnutzt, müsste dort dringend alles auf Vordermann gebracht werden. Beispielsweise Unkraut entfernt werden. Aber Hilfe von der Arge wurde bereits abgelehnt und Gemeindearbeiter sind rar gesäht. Verena Schlüsselburg versprach, sich den Zustand gemeinsam mit Berlin anzusehen und dann eventuell zwei Kräfte der Einheitsgemeinde dorthin zu schicken.

Von Bianca Lange

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