Bismarker Weihnachtsmarkt findet wieder auf dem Marktplatz statt / Viele Besucher und eine gute Resonanz

Alte Tradition wieder ins Zentrum geholt

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Für die Kinder, die ein Lied oder Gedicht für den Weihnachtsmann bereit hielten, gab es etwas aus dem Jutesack.

mb Bismark. Nach gut vier Jahren der Weihnachtsmarkt-Abstinenz gab es am Sonnabend auf dem Bismarker Marktplatz ein Revival, das bei den Einwohnern und den vielen Gästen aus den umliegenden Ortschaften sehr gut an- kam.

Bibliotheksleiterin Annette Stüwe als Leseoma.

Pünktlich um 11 Uhr wurden der Weihnachtsmarkt durch Ortsbürgermeisterin Ruth Rothe und Einheitsgemeindebürgermeisterin Annegret Schwarz im Beisein der ersten Marktbummler auf der kleinen Bühne eröffnet. Rothe und Schwarz hatten schon vor Monaten die Köpfe zusammengesteckt, Vereine mit ins Boot geholt, um dem Bismarker Weihnachtsmarkt sein altes Flair wieder zurück zu geben. Und das ist ihnen voll und ganz gelungen. Was am Vormittag noch etwas schleppend begann wurde dann zum Nachmittag hin ein großer Erfolg.

Die Bismarker Lausbuben hatten ein Schwein am Spieß für die Besucher zubereitet. Bernd Schmedemann kam ins Schwitzen.

Der Markplatz, der durch die Ortschaft und die Stadt Bismark festlich mit Weihnachtsbaum und Weihnachtsschmuck geschmückt wurde, füllte sich mit einigen hundert Besuchern. Diese konnten auf dem Marktplatz an einigen Ständen entlangbummeln oder sich beim Förderverein der Feuerwehr, den Angelsportlern und den Bismarker Lausbuben mit Kulinarischem vom Grill, aus der Pfanne und Ähnlichem stärken.

Ein abwechslungsreiches Programm umrahmte den traditionellen Weihnachtsmarkt in Bismark. Den musikalischen Abschluss bildeten auch in diesem Jahr wieder die Bismarker Blasmusikanten mit weihnachtlichen Liedern zur Einstimmung am Glühweinstand.

Zum Gelingen trug auch das Programm der kleinen und großen Bismarker bei. Die „Bismarker Diamonds“ traten auf, die Kita-Kinder begeisterten mit ihrem Gesang und auch der Weihnachtsmann, der von Günther Kirchner wieder mit der Ponykutsche am Kolk angeholt wurde, schaute auf dem Marktplatz vorbei. Das eigentlich hinter der Kirche geplante Lichtersingen wurde auf die Bühne am Markt verlegt. Den krönenden Programmabschluss bildeten die Bismarker Blasmusikanten.

Alles in allem war der Bismarker Weihnachtsmarkt wieder dort zurück, wo er nie hätte weggehen dürfen, nämlich im Herzen der Stadt. Das betonten auch die beiden Bürgermeisterinnen, die vor allem dem Förderverein der Feuerwehr dafür dankten, dass der Weihnachtsmarkt auf ihrem Gelände stattgefunden hat. Und wenn man die Bismarker selbst fragt, sind diese darüber überglücklich.

So sagte Weihnachtsmarktbesucherin Diana Dörr-Benoist: „Es ist sehr schön, dass wir den Weihnachtsmarkt wieder mitten in der Stadt haben, was nicht nur ein Muss ist, sondern auch eine alte Tradition dazu.“

Annemarie Theil betonte, dass sie sich als Stadträtin besonders darüber freue, dass der Markt wieder in die Stadtmitte verlegt und die Tradition wieder belebt wurde. Das hätten Ruth Rothe und Annegret Schwarz wunderbar gemacht. Jürgen Rothe meinte, dass solch ein Markt ins Zentrum der Stadt gehöre, um vor allem für junge und ältere Menschen gut erreichbar zu sein. Bis in den frühen Abend hinein stimmten sich die Bismarker und ihre Gäste auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein und genossen in gemütlicher Runde ihren tradititonellen Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz.

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