„Aller Anfang ist schwer“

Mehr Autos als Stände – Ziel bleibt: Bismarker Markt neu beleben

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Baken waren in der Nacht weg. Die Info fehlte damit.

Bismark – Auch wenn es am ersten Markttag auf dem Bismarker Marktplatz mehr Autos als Marktstände gab, will Einheitsgemeindebürgermeisterin Annegret Schwarz am 14-tägigen Marktreiben erst einmal festhalten.

Der Verkäufer wünscht sich mehr Kollegen. Fotos: bock

„Aller Anfang ist schwer und solch ein Markt muss sich etablieren und aufgebaut werden, zumal es in der östlichen Altmark am Sonnabend wohl noch weitere dieser Märkte gibt und die haben ihre Stammkundschaft, das müsse man für Bismark erreichen und das geht aber nicht gleich beim ersten Mal.“ Auch die Parksituation auf dem Markt am Sonnabend ab 7 Uhr war mehr als undurchsichtig. Auf dem Marktplatz war von 7 bis 14 Uhr Parkverbot, doch irgendjemand hatte die Absperrbaken aus den Zufahrten gezogen, und die Autos besiedelten den Marktplatz und standen so, dass größerer Marktstände keinen Platz hatten.

„Das müssen wir in 14 Tagen anders machen, so Schwarz mit ihrem Amtsleiter Marco Henschel bei einem Kaffee zur Eröffnung der Freibadsaison im Waldbad Dobberkau/Möllenbeck.

Am ersten Markttag war nur der Spargelmann auf dem Markt wie immer sonnabends anzutreffen und ein Anbieter ländlicher Wurstwaren. Dieser, so Schwarz, will in 14 Tagen wieder am Markt teilnehmen.

Es waren ja noch zwei Händler kurz auf dem Marktplatz, so der Spargelverkäufer, doch die hätten nur eine Runde gedreht und wären wieder davon gefahren, weil man keinen Platz wegen der Fahrzeuge gefunden hatte.

Nun wird man sehen müssen, wie der Markt alle 14 Tage jeweils am Sonnabend angenommen wird, denn man möchte regionale Lebensmittel und Waren dort anbieten.

Auf dem fast 800 Quadratmeter großen Marktplatz soll wieder mehr Leben herrschen und das befürwortete auch die Kundschaft, die am Sonnabend ihren Spargel holte und auch gleich beim Wurst- und Fleischwarenanbieter noch in die Theke schaute.

Die Händler werden gebeten, sich bei Lisa Franke in der Stadtverwaltung zu melden unter Tel. (039089) 97611 oder über www.stadt-bismark.de anzumelden. Dort findet man das Formular.

VON MAIK BOCK

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