Bauausschuss-Vorsitzende Annemarie Theil kritisiert: „Das ist zu wenig Geld“

10.000 Euro für Spielplätze

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Insgesamt 10 000 Euro sind im aktuellen Haushaltsplan für die Gestaltung der Spielplätze – das Foto zeigt die Tobezone in Späningen – in der Einheitsgemeinde Bismark einkalkuliert worden.

Bismark. Insgesamt 46 Spielplätze zählt die Einheitsgemeinde Bismark, davon sind 33 für die Öffentlichkeit zugänglich. Auf der jüngsten Bauausschusssitzung wurde das Thema „Spielplatzgestaltung“ behandelt.

Nicht zuletzt, weil die Regenbogenfraktion einen Antrag gestellt hat, die Gestaltung der Tobezonen in der Ortschaft Bismark mit 10.000 Euro in den Haushalt aufzunehmen. Der Antrag wurde von den Stadträten in der Klausurtagung allerdings nur in abweichender Form befürwortet.

Demnach habe man sich darauf verständigt, so Bismarks Bürgermeisterin Annegret Schwarz, dass die 10.000 Euro nicht nur für die Ortschaft Bismark, sondern für die Spielplätze in der gesamten Gemeinde gedacht sind. „10.000 Euro für 33 Plätze sind jährlich 300 Euro pro Spielplatz.“ Eine Summe, die laut Bauausschuss-Vorsitzender Annemarie Theil, zu wenig sei.

Des Weiteren habe man sich in der Klausurtagung darauf verständigt, so Schwarz, die freiwilligen Mittel im Rahmen der Zuwendungsrichtlinie, die nicht vollständig ausgeschöpft wurden, zu nutzen. Diese Restmittel seien in den vergangenen Jahren in den Haushalt als allgemeine Deckungsmittel eingegangen. Hier bestehe die gesetzliche Möglichkeit, die Mittel zu übertragen. Damit würden die Gelder nicht verloren gehen, und man könne sie beispielsweise für die Finanzierung neuer Spielgeräte einsetzen.

Von Marilena Berlan

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