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Zweiwöchiges Lerncamp im Diesdorfer Jugendklub vom Bund gefördert

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Von: Christian Reuter

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Vor dem Diesdorfer Jugendklub stellten sich die Schüler und Betreuer des Lerncamps zum Gruppenbild auf. © Christian Reuter

Ein zweiwöchiges Lerncamp ging am Freitag, 29. Juli, im Diesdorfer Jugendklub zu Ende. Teilnehmer waren 28 Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klasse der Dährer Sekundarschule. Das Projekt wurde vom Bund über das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ gefördert.

Diesdorf. „Ziel des Lerncamps ist es, dass die Schüler wieder Spaß am Lernen gewinnen, durch lebenspraktische Erfahrungen“, erklärte Katrin Bernickel, Schulsozialarbeiterin an der Dährer Sekundarschule. Das Lerncamp hatte sie gemeinsam mit Torsten Neumann, dem Leiter des Diesdorfer Jugendklubs, organisiert.

Das Camp fand in zwei einwöchigen Durchgängen mit jeweils 14 Schülern statt. Und diese 14 wurden dann noch in zwei Gruppen zu je sieben Schülern unterteilt. „Diese kleinen Gruppen und der Jugendklub als Ort sind ein großer Vorteil, dadurch soll jeder motiviert werden. Sonst steht eine Lehrkraft vor 30 Schülern“, informierte Bernickel. Frontalunterricht wie in der Schule gebe es im Lerncamp nicht, obwohl auch theoretischer Unterricht von Dozenten erteilt werde, wie Neumann mitteilte. Der Ablauf sei von Montag bis Donnerstag immer der gleiche: Nach dem Frühstück gebe es einen lebenspraktischen Unterricht, dann das Mittagessen und schließlich Freizeit.

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Viel Spaß hatten die Jugendlichen auch beim Backen eines Hefekuchens. Theorie und Praxis standen beim Lerncamp im direkten Zusammenhang. © Christian Reuter

Katrin Bernickel stellte die gute Verbindung zwischen Theorie und Praxis heraus, „die Lerninhalte bleiben dadurch hängen“. Zum Beispiel lernten die Schüler zuerst etwas über Hefepilze, und danach setzten sie das Ganze beim Backen eines Hefekuchens in die Praxis um.

Höhepunkt des Lerncamps sei für alle der Ausflug nach Hamburg am Freitag gewesen, sagte Neumann. Dort standen eine Hafenrundfahrt und ein Besuch der Elbphilharmonie auf dem Programm. „Die Schüler müssen wieder das Miteinander lernen, durch das Lerncamp werden die sozialen Kontakte gefördert“, nannte Bernickel ein wichtiges Anliegen des Projektes.

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