Schulchor lud zum Konzert ein / Fabienne Huth komponierte Weihnachtslied

Zweiter großer Auftritt

Die elf Mädchen und zwei Jungen des Schulchores des Beetzendorfer Gymnasiums hatten sich für ihren zweiten großen Auftritt vor einem Publikum Weihnachtslieder aus aller Welt herausgesucht. Sie fanden bei den Besuchern Anklang.

Beetzendorf. „Ich weiß ja jetzt auch nicht wieso, aber ich glaube, ich bin schwanger“. Es ist nicht überliefert, wie die Jungfrau Maria genau ihrem Joseph die frohe Kunde einst überbrachte.

Würde sie heute leben, sie hätte es vermutlich mit jenen Worten wie in der lockeren Weihnachtsgeschichte getan, die am Freitagabend von Jungen und Mädchen des Schulchores des Beetzendorfer Gymnasiums vorgetragen wurde. Die elf Sängerinnen und zwei Sänger hatten erstmals ein Weihnachtskonzert organisiert. Für die Sangesgruppe, die sich vor gut eineinhalb Jahren zusammengefunden hat, war es der zweite große Auftritt vor Publikum überhaupt. Im Frühjahr hatten die Jungen und Mädchen bereits ein Frühlingskonzert auf die Beine gestellt, und in den vergangenen Wochen sich nun weihnachtlichen Weisen gewidmet.

Nicht nur aus Deutschland erklangen bekannte Melodien wie „Ihr Kinderlein kommet“. Die Schüler haben sich bewusst auch Stücke aus anderen Ländern herausgesucht, wie sie im Anschluss an das Konzert berichteten. Der Zuhörerschaft ein gänzlich unbekanntes Lied wurde auch dargeboten. Chormitglied Fabienne Huth hatte für das Konzert ein eigenes Weihnachtslied geschrieben. „Ich träum’ von einem Tag“ lautete der Titel. Ebenfalls noch „druckfrisch“ das Gedicht „Welches Weihnachtslied?“ von Clara Frank, ebenfalls Sängerin im Chor und, wie sich an den Versen zeigte, eine talentierte Dichterin. Instrumentale Klänge wurden immer wieder, wie auch die einzelnen Episoden der Weihnachtsgeschichte, zwischen die Auftritte des Chores eingestreut. So spielten am Klavier Lukas Förster und Signe Winkler Stücke von Johann Sebastian Bach und Franz Drdlasowie die bekannte „Petersburger Schlittenfart“ von Richard Eilenburg. Durch das Programm führte Caroline Meinecke.

In sichtlich erleichterte und zufriedene Gesichter konnten die Zuschauer schauen, als der letzte Ton verklungen war. Chorleiterin Anette Eger bedankte sich bei ihren Schützlingen für den gelungenen Auftritt und bei Sabine Bock, die die Aula geschmückt hatte.

Von Norman Reuter

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