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Zwei Menschen und vier Hunde vor den Flammen gerettet

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Von: Christian Reuter

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Brand eines Wohnhauses
Die Feuerwehr war mit 15 Fahrzeugen und 69 Kameraden im Einsatz. © Christian Reuter

Ein Schaden von rund 250.000 Euro ist beim Brand eines Wohnhauses am späten Sonntagabend, 4. September, in Ahlum entstanden. Die Bewohner des Hauses, eine 64-jährige Frau und eine 26-jährige Frau, blieben unverletzt. Auch die vier Hunde, die im Gebäude lebten, konnten gerettet werden.

Ahlum. Die Alarmierung durch die Leitstelle war am Sonntag um 22.08 Uhr erfolgt. „Die 26-Jährige und die 64-Jährige befanden sich mit den vier Hunden in dem Einfamilienhaus, als sie plötzlich zwei laute Knalle und einen verbrannten Geruch wahrgenommen haben“, informierte Franziska Hotopp, Pressesprecherin des Polizeireviers in Salzwedel, am Montag, 5. September, auf AZ-Nachfrage. Daraufhin habe die 26-jährige Frau das Haus verlassen, um nachzusehen und festgestellt, dass das Dach brannte. Die Frau habe dann den Notruf gewählt.

Feuerwehr löscht Brand eines Hauses
Der Brand im Dachstuhl wurde von der Drehleiter aus bekämpft. Im Dach war der Brand wohl ausgebrochen. © Christian Reuter

Die junge Frau sei noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte aus dem Haus gewesen, die 64-jährige Frau sei mithilfe der Feuerwehr aus dem Haus begleitet worden. „Gott sei Dank wurde niemand verletzt, auch die vier Hunde, die mit im Gebäude lebten, kamen nicht zu Schaden“, sagte Hotopp. Die 64-Jährige wurde aber aufgrund ihrer fehlenden Medikamente ins Altmarkklinikum Salzwedel gebracht. Die restlichen Bewohner sowie die vier Hunde sind vorübergehend bei einer Nachbarin untergekommen.

Wohnhaus
Ein Wohnhaus hat am späten Sonntagabend, 4. September, in Ahlum gebrannt. Am Montag, 5. September, war das ganze Ausmaß erkennbar. Das Feuer hat nach ersten Schätzungen einen Schaden von rund 250.000 Euro hinterlassen. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. © Christian Reuter

Im Einsatz waren 15 Fahrzeuge und 69 Kameraden der Wehren aus Ahlum, Beetzendorf, Bierstedt, Rohrberg, Salzwedel und Stöckheim. Als sie am Brandort eintrafen, habe das Haus bereits in Vollbrand gestanden. Nach ersten Schätzungen ist ein Schaden von rund 250.000 Euro entstanden. „Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar“, erklärte Franziska Hotopp. Am Montagvormittag, 5. September, seien Brandermittler und die Kriminalpolizei vor Ort gewesen. „Man geht von einem technischen Defekt als Brandursache aus“, so die Pressesprecherin.

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