Apenburg: Zweckverband Breitband Altmark errichtet Technologiegebäude

Ein Meilenstein für schnelles Internet in Apendburg

Technologiegebäude in Apenburg mit ZBA-Mitarbeitern und Gästen
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Das künftige Technologiegebäude des Glasfaserprojektes des Zweckverbandes Breitband Altmark (ZBA) für den gesamten Bereich Apenburg-Winterfeld wurde gestern in Apenburg in der Nähe des Klärwerks aufgestellt.
  • Christian Reuter
    vonChristian Reuter
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Ein 200-Tonnen-Kran und ein Tieflader haben am Donnerstagvormittag, 22. April, in Apenburg für Aufsehen gesorgt. Mit dem Tieflader wurde ein etwa 15 Tonnen schweres Fertiggebäude angeliefert und mithilfe des Krans am Mühlenweg auf Höhe der Kläranlage aufgebaut.

Beim Gebäude handelt es sich um den zukünftigen Technologiestandort (PoP – Point of Presence) des Glasfaserprojektes des Zweckverbandes Breitband Altmark (ZBA) für den gesamten Bereich Apenburg-Winterfeld. Es ist der erste Technologiestandort im Altmarkkreis Salzwedel, informierte der ZBA in einer Pressemitteilung.

Deshalb stellte ZBA-Geschäftsführer Andreas Kluge fest: „Mit der Platzierung des Technologiegebäudes errichten wir das Herzstück des Bauabschnitts Apenburg-Winterfeld. Hier werden alle Glasfasern zusammenlaufen und die Region mit ultraschnellem Internet versorgen. Ich freue mich persönlich sehr, dass wir hier heute diesen wichtigen Projektmeilenstein umsetzen können.“

Zum Termin am Donnerstag, 22. April, waren auch Landrat Michael Ziche und Verbandsgemeindebürgermeister Michael Olms nach Apenburg gekommen.

Im Bauabschnitt 1 des Projektgebietes 3 werden laut Kluge rund 1.400 absolut ländliche Glasfaseranschlüsse realisiert. Viele Ortsteile von Apenburg-Winterfeld, Beetzendorf, Kuhfelde und sogar Klötze gehören zu diesem Bauabschnitt und seien in der Bebauung schon weit fortgeschritten. „Der Technologiestandort wird den gesamten Bereich mit Internet-, Telefonie- und Fernsehsignal versorgen und hält eine Reserve für weitere Erschließungen vor“, erklärte der ZBA-Geschäftsführer.

Vor allem, um den weiteren privaten Ausbau der verbliebenen Orte zu ermöglichen. Dazu würden weiterhin Gespräche zwischen Andreas Kluge und privaten Telekommunikationsunternehmen laufen.

Derzeit erhielten Kunden auf dem Netz des ZBA Anschlüsse mit 500 Mbit/s, die über eine Faser von zwölf Fasern in jedes Haus kommen. Auch hier werde also eine Reserve für spätere Anwendungen bereits mitverlegt. Ein weiterer Meilenstein werde der Anschluss an die Haupttrasse des ZBA sein, die quer durch die Altmark von Waddekath bis Erxleben bei Osterburg verläuft. Dieser Anschluss wird im späten Sommer bis Herbst dieses Jahres erwartet, teilte ZBA-Geschäftsführer Andreas Kluge mit.

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