Umwelt- und Landschaftssanierung Altmark kann auf 20 Jahre zurückblicken

Zukunftssicherheit mit Bufdi

Die Gründungsgesellschafter von 1993 sind am Sitz der Umwelt- und Landschaftssanierung genannt.

Beetzendorf. „Die Gemeinde Apenburg-Winterfeld hat sich bisher nicht gemeldet“, sagte Hartmut Bührig, Geschäftsführer der GmbH Umwelt- und Landschaftssanierung Altmark (ULS) mit Sitz in Beetzendorf im AZ-Gespräch.

Zur Erinnerung: Die Gemeinde hatte im September darüber nachgedacht, ihre Anteile an der ULS abzugeben und im Gegenzug die Anteile an der Jeetze Landschaftssanierung von einem Teil auf drei aufstocken. Mit der Begründung, dort werde qualitativ besser gearbeitet, so Apenburg-Winterfelds Bürgermeister Harald Josten – eine Äußerung, die Hartmut Bührig kritisierte, weil er von Problemen nichts gehört hatte. Doch seit September und der Absichtserklärung gabs kein Gespräch über einen Austritt des Gesellschafters.

Davon abgesehen, blickt der Geschäftsführer positiv auf das vergangene Jahr zurück. 483 Frauen und Männer konnte die ULS auf dem so genannten Zweiten Arbeitsmarkt in Anstellung bringen – alle Jobs wurden von den zuständigen Jobcentern genehmigt. Im Vorjahr waren es allerdings noch 551. „Das ist der politischen Lage geschuldet“, schätzt Hartmut Bührig ein, im Altmarkkreis werde zum Beispiel besonders darauf geachtet, dass nicht innerhalb von Ortslagen gearbeitet werde – beziehungsweise „das wird auch gar nicht genehmigt“, erläutert Hartmut Eichberg, bei der ULS zuständig für Projektentwicklung und Antragsstellung.

Auch wenn sich der Sitz der ULS in Beetzendorf befindet – die meisten Arbeitsstellen werden im Landkreis Stendal, vor allem im Altkreis Osterburg, vermittelt. Rund 300 Stellen konnte die ULS 2012 im Landkreis Stendal vermitteln, im Altmarkkreis Salzwedel waren es mit 193 deutlich weniger. Des Weiteren stieg die ULS ins Bundesprogramm „Bürgerarbeit“ ein 106 Frauen und Männer wurden zum Beispiel für Kalbe und Arendsee vermittelt.

Von Steffen Hamann

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