Kuhfelder Bürgermeister mit ehrgeizigem Vorschlage / Bei Nettgau baut bereits der Kreis

Ziel: Radweg entlang der B 248

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Zwischen Nettgau und Gladdenstedt ist der neue Radweg bereits in der Bauphase. Viele Lkw fahren über die K 1119 das nahegelegene Glunz-Werk an. So gibt es für Radfahrer am Rand der Kreisstraße mehr Sicherheit.

Kuhfelde / Nettgau. An der Kreisstraße 1119 zwischen Nettgau und Gladdenstedt sind die Bauarbeiten schon weit vorangeschritten. Dort entsteht ein neuer Radweg, denn über diese Straße fahren täglich zahlreiche Lkw, die das Glunz-Werk ansteuern.

Bis zum Winter gibt es für Radfahrer dort also ein deutliches Plus an Sicherheit.

Genau dies fordern der Kuhfelder Bürgermeister Frank Leskien und der Gemeinderat an der B 248 zwischen Kuhfelder und dem Warthe-Kreisel schon seit vielen Jahren. „Da haben sich schon einige Räte vor mir mit beschäftigt“, hatte Leskien einmal im AZ-Gespräch gesagt. Getan hat sich von Seiten des Landes, den das ist für Bundesstraßen zuständig, seitdem nichts.

Nun geht Leskien, nach einer Äußerung während der Ratssitzung am Dienstag, noch einen Schritt weiter. „Der Radweg entlang der B248 müsste eigentlich bis Rohrberg durchgehen“, forderte der Kommunalpolitiker und erntete aus Reihen der Ratsmitglieder Zustimmung. Doch auch eine Gegenstimme meldete sich: Christian Schmidt, Geschäftsführer der Agrargesellschaft Siedenlangenbeck, merkte an, dass es zwischen Rohrberg und Kuhfelde auch alternative Strecken gebe. „Viele ländliche Wege werden bereits intensiv genutzt“, sagte Schmidt.

Leskien und Schmidt waren sich aber für die gut fünf Kilometer von Kuhfelde bis zum Warthe-Kreisel aber einig. „Der ist notwendig“, meinte Leskien.

Der Bürgermeister hatte das Thema angesprochen, weil die Radanbindung an die Hansestadt in der Fortschreibung des Radverkehrswegeplanes des Landes auftaucht. „Davon habe ich nur durch Zufall erfahren. Ich habe eine Stellungnahme an die zuständige Behörde geschickt“, berichtete Leskien. Er betonte, darin auch die Weiterführung bis Rohrberg vermerkt zu haben. „Das würde doch Sinn machen“, erklärte der Ortschef. Derzeit steht das Teilstück auf Rang 34 im Radverkehrswegeplan. „Damit liegen wir anscheinend im vordringlichen Bedarf“, so Leskien.

Von David Schröder

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