Arbeitsgruppe zieht positives Resümee bei blauen Wildreflektoren / Genaue Ergebnisse in drei Jahren

Zahl der Wildunfälle sinkt

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Die Arbeitsgruppe „Dreibein“ zur Vermeidung von Wildunfällen im Altmarkkreis zog ein vorsichtig positives Fazit nach der Anbringung von blauen Reflektoren. An einigen Stellen sanken die Unfallzahlen stark.

Hohentramm. Rund zehn Prozent weniger Wildunfälle als im Vorjahr wird es bis Ende 2014 wohl geben.

„Das ist schon eine Masse“, informierte Polizeihauptkommissar André Kriegbaum zusammen mit seinem Kollegen Manfred Richter gestern Vormittag bei einem Treffen der Arbeitsgruppe gegen Wildunfälle des Altmarkkreises bei Hohentramm.

Die beiden Polizisten aus dem Altmarkkreis gehen davon aus, dass es in diesem Jahr die niedrigste Zahl an Wildunfällen seit dem Jahr 1990 geben wird.

Die Beteiligten der Arbeitsgruppe aus Kreisjägerschaft, dem Landesstraßenbaubetrieb (LSBB), dem Kreis und der Polizei zogen vor allem auch ein vorsichtig positives Fazit bei der Anbringung von blauen Reflektoren. Dank mehrerer Spenden des Landesjagdverbandes, der Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt und der Jägerschaften Gardelegen, Klötze und Salzwedel konnten davon 1152 neu angebracht werden.

Insgesamt liegt die Zahl der jährlichen Wildunfälle aber weiterhin über 1100. Der Rückgang sei dem Einsatz verschiedener Mittel gedankt, erklärte Landrat Michael Ziche vor Ort.

Von David Schröder

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